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Das PPI TopEvent ist zurück

 

Genau zwei Jahre ist es her, dass das traditionsreiche TopEvent zuletzt wie im gewohnten Rahmen stattfinden konnte. Zwar haben wir in der zwischen Zeit auch eine digitale Variante lanciert, doch hier fehlte der wichtigste Aspekt – der soziale Austausch in gelassener Atmosphäre. Somit war PPI Schweiz froh, dass wir die zahlreichen Teilnehmer am 07.04.22 wie üblich ab 16:00 Uhr im Zunfthaus zur Hard in Zürich in Empfang nehmen durften. Nach einem kurzem Apéro und der Anmoderation von Florian Stade, galt die Aufmerksamkeit den Referenten. 

Den Start machte der CFO und Leiter Support der Entris Banking AG, Dr. Hans Ulrich Bacher. 

In seiner Präsentation „Entris Banking Payment Hub: Spezialfall oder ein Modell für Retail- und Privatbanken“ skizzierte Hans Ulrich zunächst das Geschäftsmodell der Entris Banking AG. Sie tritt als Girozentrale und als Zentralbank für Regionalbanken auf, gilt ausserdem als Transaktionsbank mit eigener Banklizenz und kann durch die Volumenbündelung der Regionalbanken Skaleneffekte erzielen. Dazu kommt das Angebot von etlichen Finanzdienstleistungen wie Vorsorge, Bancomaten Services, Trading & Treasury und einiges mehr. Entris stellt kleineren und mittleren Banken, die sich für den Payment Hub entscheiden den Zugang zu SIC & euroSIC und zum Geldmarkt zur Verfügung. Abschliessend wurde erörtert, ob sich dieses Modell auch auf weitere Banken ausweiten lassen könne. Interessanterweise stiess das präsentierte Modell gerade auch bei ein paar Kantonalbanken auf offene Ohren. 

Im Anschluss gehörte die Bühne Dr. Falk Kohlmann. Falk ist Bereichsleiter Marktleistung der St. Galler Kantonalbank und Mitglied der GL. In seinem Vortrag stellte er die Digitalisierungsstrategie der SGKB vor und gewährte Einblicke in seine wichtigsten „Lessons Learned“. Mittlerweile wurden von der Bank bereits mehr als 20 verschiedene Apps mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Zielgruppen entwickelt. Und auch wenn die SGKB im Markt als innovativer Treiber von digitalen Projekten gilt, so kam es erfrischend ehrlich rüber, dass selbst in St. Gallen nicht allen Vorhaben ein Erfolgt bescheinigt war. Die Herausforderung liegt nun einerseits darin die Komplexität der Apps gering und somit kundenfreundlich zu halten. Gleichzeitig muss das Angebot immer weiter auf den einzelnen Kunden zugeschnitten werden. Die one-size-fits-all Strategie ist bereits länger nicht mehr angemessen. Interessant war zu erkennen, dass obwohl das Smartphone in der Welt des Bankings immer wichtiger wird, es weiterhin Bereiche gibt (z.B. die Kreditvergabe), in denen der Kontakt zu einem Bankberater weiterhin unersetzlich ist. 

An der abschliessenden Panel-Diskussion, die von Carsten Miehling (CEO, PPI Schweiz) mit provokanten Fragen gewohnt unterhaltsam moderiert wurde, nahm neben den beiden Referenten mit Martin Sackmann (Head Business Management |UBS Switzerland) ein weiterer Experte des Zahlungsverkehrs teil. Hier rückte die Thematik SIC5 mit Instant Payments in den Vordergrund. Es wurde darüber diskutiert, welche Use Cases für Privatpersonen und Unternehmen entstehen werden und ob die Sofortüberweisung auch eine Bezahlmethode für den POS wäre. Immerhin könnten Händler durch ein entsprechendes Bankangebot die hohen Gebühren von Karten und TWINT umgehen. Insbesondere UBS liess sich jedoch bezüglich Dienstleistungen für Banken, wie z.B. dem Korrespondenz Banking im Auslandzahlungsverkehr oder ein mögliches Insourcing bei Instant Payments nicht so recht aus der Reserve locken. Weiter gestand Falk zu, dass eine Monetarisierung der Investitionen in Frontlösungen eine heraufordernde Angelegenheit darstellt und Hans Ulrich betonte die Sinnhaftigkeit von Kooperationen, insbesondre für kleinere Finanzinstitute.

Nach der Panel-Diskussion folgte ein ausgiebiger Apéro, inkl. Flying Dinner und Live-Musik. Bei der ein oder anderen Flasche Wein wurde engagiert über bankübergreifende Themen gesprochen und daneben die optimale Paymentstrategie für den Schweizer Markt erörtert. 

Ein herzlicher Dank gilt allen Personen, die dieses TopEvent erneut einzigartig gemacht haben. Zu nennen sind hier als erstes die fast 100 Teilnehmenden aus allen Bereichen des Schweizer Zahlungsverkehrs. Nicht weniger wichtig sind die Referenten bzw. Panel-Teilnehmer, ohne ihre wertvollen Inputs wäre ein solch interessanter Austausch nicht im gleichen Mass möglich gewesen. Ausserdem möchten wir uns für das leckere Essen und den guten Wein bei Andreas Schober, dem Wirt des Zunfthauses zur Hard, bedanken. Zu guter Letzt «Merci vielmal» an alle helfenden Hände von PPI. 

Wir freuen uns schon jetzt Euch auf das nächsten TopEvent am 27.10.2022 wieder empfangen zu dürfen.

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Das war der PPI Schweiz Frühlings-TopEvent 2019

Zum nunmehr zehnten Male haben über 100 Experten aus Banken und von PPI Schweiz dem Patienten Zahlungsverkehr den Puls gefühlt. Gerade beim diesmaligen Fokusthema Open Banking schlägt dieser bei Bankern derzeit höher – sei es aus Angst vor der Konkurrenz aus dem FinTech-Bereich oder aufgrund der grossen Chancen durch die Etablierung standardisierter Schnittstellen und effizienter Ökosysteme.

Wie immer hat sich die Gesellschaft nicht mit Oberflächlichkeiten abgelenkt, sondern Klartext gesprochen. Ist Open Banking Krankheit oder Arznei für den Finanzplatz? Christian Schäfer von der Deutschen Bank gab hierzu spannende Einsichten aus dem Umfeld PSD2 preis. Löst das Wort PSD2 in den Retail-Abteilungen der Banken oft Magenschmerzen aus, bieten sich im Bereich Unternehmenskunden zahlreiche Möglichkeiten. So positioniert sich das Geldhaus als Drittpartei (Third Party Provider, TPP) und ermöglicht Multi-Banking-Funktionalitäten über die eigene App. Im Zusammenspiel mit Instant Payments bzw. der International Air Transport Association (IATA) vereinfacht die Bank das Bezahlen von Flug-Tickets und schafft so eine Alternative für Kartenzahlungen. Mit solchen Innovationen möchte sich die Deutsche Bank als aktiver Treiber für die Etablierung eines «minimal viable ecosystem» und später eines «Open Banking ecosystem» positionieren. Gewürzt mit viel Humor und spannenden Appetizern, wie etwa Einblicken in Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit, war der Vortrag ganz nach dem Geschmack der Gäste. 

Der zweite Chefkoch des Abends, Dejan Juric von SIX, ging sogar noch darüber hinaus – zumindest dem Titel seiner Keynote nach. In «Beyond Open Banking in Switzerland» informierte er über den Status des Projekts SIX Connectivity, ehemals Swiss Corporate API. Die Idee hinter dem Projekt ist die Schaffung einer einheitlichen Schnittstelle für Software-Provider und weiteren Drittparteien auf der einen und den Banken auf der anderen Seite. Proprietäre Schnittstellen und unübersichtliche Beziehungen sollen so überwunden werden. Mit den Zahlungsauslöse- und Kontoinformations-Diensten werden dieses Jahr bereits erste Anwendungsfälle geschaffen. Die Implementation Guidelines sind in einer Version 1.0 final. Juric appellierte, sich an diese zu halten, ob man sich nun an das SIX-Ökosystem anschliesse oder nicht.

Schliesslich stellten sich die beiden Keynote Speaker sowie Martin Walder von Credit Suisse den kritischen Fragen unseres CEO Carsten Miehling und des Publikums. Sandro Maag von Abacus bereicherte die Runde mit den Einschätzungen aus Sicht des Software-Hauses.

Anschliessend kam allerdings erst der wirkliche Hauptgang des Events: Der Apéro-riche lud zum ausgiebigen Networking ein. Die Gäste konnten sich in vertrauter Atmosphäre über alle relevanten ZV-Themen austauschen. Angesichts des reichhaltigen Angebots an Gesprächspartnern, Getränken und Häppchen dachten viele Gäste erst in den frühen Stunden des neuen Tags daran, den Heimweg anzutreten. Sie haben ein rundum gelungenes Abendprogramm genossen und sicher fest eingeplant, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Auch PPI Schweiz freut sich auf den nächsten TopEvent am 31.10.2019.

Einige Eindrücke finden Sie hier.

#TopEvent #OpenBanking

Ankündigung: PPI Schweiz TopEvent unter dem Motto #OpenBanking

Schon bald ist es wieder soweit: PPI Schweiz lädt am späten Nachmittag des 11. April zum halbjährlichen Stelldichein der Zahlungsverkehrs-Experten ins Zunfthaus zur Hard nach Zürich ein.

Mit Open Banking steht ein Thema im Fokus, das in allen Abteilungen der Banken aufhorchen lässt. Besonders aber im Zahlungsverkehr gelten Schnittstellen zu Dritt-Anbietern, sogenannten Third Party Provider (TPPs), als zukunftsweisend. Die genaue Ausgestaltung – welche Services sollen angeboten, welche Anbindungen und Schnittstellen betrieben und welche Zielgruppen einbezogen werden – sind regional unterschiedlich. Mit PSD2 steht ein regulatorischer Rahmen für die EU bereit, der ab September diesen Jahres von allen Banken umgesetzt werden muss. Der Finanzplatz Schweiz untersteht der PSD2 nicht und lehnt Verpflichtungen zur Teilnahme bis dato ab. Unter dem Titel Connectivity steht hierzulande ein API-Projekt in den Startlöchern, welches erste Open Banking Services noch dieses Jahr anbieten wird.

Beim TopEvent hören Sie zentrale Figuren beider Initiativen. Christian Schäfer, Product Management Head Payments, hat die Umsetzung der PSD2 bei der Deutschen Bank über die letzten Jahre verantwortet. Besonders spannend zu erfahren: wie ist die Deutsche Bank das Thema angegangen und wie können die regulatorischen Anforderungen auch als Chance aufgefasst werden. In der zweiten Keynote spricht Dejan Juric, Head Connectivity bei SIX, über das Projekt Swiss Corporate API / Connectivity. Wie ist der Stand der Arbeitsgruppe? Wann ist mit dem Go-Live der ersten Use Cases zu rechnen? Kann die SIX-Plattform als zentrales Ökosystem auch für weitere Services genutzt werden? Diese Fragen werden vor allem vor dem Hintergrund der Ausführungen von Christian Schäfer äusserst aufschlussreich sein.

Im Anschluss wird unser CEO Carsten Miehling die Podiumsdiskussion mit den beiden Keynote Speakers moderieren. Hierbei können auch Sie aktiv werden: Welche Fragen brennen Ihnen und Ihrem Institut beim Thema Open Banking unter den Nägeln?

Wie üblich beim TopEvent geht die Diskussion bei gemütlicher Atmosphäre weiter. Unser Apéro bietet kulinarische Leckereien und musikalische Untermalung. Die ideale Plattform, um sich mit der Zahlungsverkehrs-Gilde auszutauschen. Es lohnt sich also wieder einmal, mit PPI Schweiz den TopEvent im Werdguet zu feiern. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!


#PPISchweiz #TopEvent #OpenBanking

PPI Schweiz Top Event - Herbst 2018

An einem wunderschönen Herbsttag in der letzten Oktoberwoche 2018 war es wieder einmal so weit. PPI Schweiz organisierte für das Who is Who im Schweizer Zahlungsverkehr den in der Zwischenzeit berühmt gewordenen PPI TopEvent. Das originelle Konzept zwischen Wissensvermittlung in Form von Kurzvorträgen mit anschliessendem ausgedehntem Networking fand im «Zunfthaus zur Hard» statt und hat am späteren Nachmittag rund hundert Branchenvertreter angelockt.

Matthias Hungerbühler moderierte den Anlass zum Thema «e-Identity».

Als ersten Redner durfte er der Gesellschaft Andrus Kaarelson, Director of State Information System of the Republic of Estonia, vorstellen. Andrus Kaarelson war und ist die treibende Kraft bei der Digitalisierung von Estland. In seinem Vortrag ging er auf die staatlichen Ziele ein und erklärte, warum auch in einem demokratischen Land gewisse Vorhaben für obligatorisch erklärt werden müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. So ist es in Estland jedes Bürgers Plicht, eine digitale Identität zu besitzen. Auf der anderen Seite ist der Internetzugang ein soziales Recht. Da für die Bürger ausserhalb der Ballungszentren von Estland der Weg zum Amt eher beschwerlich und zeitraubend ist, werden 99% der staatlichen Dienstleistungen online angeboten. Nur Heirat, Scheidung und Grundstückskauf müssen noch persönlich auf einem Amt getätigt werden, merkt Kaarelson augenzwinkernd an.

Die digitale Gesellschaft Estlands baut auf folgenden Punkten auf:
  • Alle Prozesse sind elektronisch / automatisiert
  • Daten werden unter den Ämtern geteilt bzw. verteilt
  • Vertrauen und Privatsphäre bauen auf Transparenz auf
Die Zuhörer lauschten gebannt den Worten von Andrus Kaarelson und ab und zu war ein erstauntes oder überraschtes «Ah» oder «Oh» zu vernehmen.

So waren denn auch alle sehr überrascht, wie schnell die Zeit verflog und Matthias Hungerbühler den zweiten Redner vorstellte. Urs Fischer, Chief Development Officer der SwissSign Group AG präsentierte das Thema «Swiss ID, die digitale Identität für die Schweiz». Im Gegensatz zu Estland ist die digitale Identität in der Schweiz kein Muss und entsprechend ist auch der Weg zur einheitlichen «Swiss ID» um einiges steiniger. Anhand des «Huhn / Ei»-Beispiels erläuterte Urs Fischer die Schwierigkeiten, sowohl Nutzer wie auch Anbieter für die «Swiss ID» zu begeistern. Für diese gibt es zu wenig Dienstleitungen, welche mit der «Swiss ID» genutzt werden können, für jene zu wenig Nutzer, um entsprechende Dienste zur Verfügung zu stellen. Nichtsdestotrotz hat sich SwissID zum Ziel gesetzt, einen vertrauenswürdigen Marktstandard für digitale Identitäten sowie identitätsnahe Attribute und Dienstleistungen zu schaffen und eine Schlüsselrolle für die digitale Privatwirtschaft und das E-Government zu übernehmen. So kann als Fazit sicherlich festgehalten werden: Die «Swiss ID» wird kommen, doch bis sie umfassend eingesetzt werden kann, sind noch einige Hürden zu überwinden.

...


Im Anschluss an den Vortrag von Urs Fischer stellte Matthias Hungerbühler die Teilnehmer des Panels vor:
  • Urs Fischer, CDO, SwissSign Group AG
  • Urs Paul Holenstein, Leiter Fachbereich Rechtsinformatik, Bundesamt für Justiz
  • René Keller, Senior Consultant, PPI AG
Moderiert wurde das Panel von Carsten Miehling, CEO PPI Schweiz.


Schon bei der ersten Frage «Estland hat für die Ausbreitung der digitalen Identität den Staat beauftragt. In der Schweiz sollen es private Unternehmen übernehmen. Wo sehen Sie bei den beiden Varianten die jeweiligen Vor- und Nachteile?» entstand eine angeregte Diskussion. Allerdings wurde kein Konsens bezüglich der bevorzugten Variante gefunden. Anlässlich der zweiten Frage «Die grösseren Banken möchten ja unisono E-ID-Services anbieten. Wo liegt da eigentlich der Business Case?» lud Carsten Miehling den anwesenden Roger Huber von der ZKB zum Panel ein. Roger Huber erklärte den Anwesenden die Vorteile, welche sich aus Sicht der Banken ergeben, wobei die Bindung des Kunden klar im Vordergrund steht.Urs Paul Holenstein nahm zu Fragen bezüglich der Aktivitäten des Bundes Stellung. Auch der Bund unternehme sehr viel, um die digitale Identität voranzutreiben.René Keller erläuterte die Situation in Deutschland, welche sowohl von privaten als auch staatlichen Institutionen gefördert wird. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es im IT-Finanzmagazin eine lesenswerte siebenteilige Serie von Rudolph Linsenbarth zum Thema «Digitale Identität» gibt .Es entstand eine angeregte Diskussion unter den Panelteilnehmern, welche auch Fragen aus dem Publikum beantworteten. Es zeigte sich ein weiteres Mal, dass das Panel ein bewährtes Format ist, um mehr über die verschiedenen Anliegen und Standpunkte erfahren zu können.

Im Anschluss an den offiziellen Teil eröffnete Matthias Hungerbühler den Apéro. Und wie fast schon gewohnt, zauberte die Mannschaft des «Zunfthauses zur Hard» einen Gaumenschmaus aus der Küche. Ein herzliches Dankeschön dafür an Andreas Schober und sein Team. Während dem intensiven und abwechslungsreichen Networking wurden die Gäste mit variantenreichen, schmackhaften Häppchen und Getränken verwöhnt. Der sommerliche Abend und die guten Gespräche führten dazu, dass sich manch ein Teilnehmer erst gegen Mitternacht auf den Heimweg machte, wohl mit der festen Absicht, auch beim nächsten Anlass am 11. April 2019 wieder dabei zu sein.


Dieser Blog wurde von René Heusser verfasst.

#PPITopEvent #eID #Estland #SwissID #SwissSign

Wir laden ein zum PPI TopEvent - Herbst 2018


Traditionell öffnet das Zunfthaus zur Hard in Zürich am 25. Oktober seine Türen für die 9. Ausgabe des PPI TopEvents!

Auch zu diesem Stelldichein der Schweizer Zahlungsverkehrsbranche werden wieder über 100 Gäste erwartet. Und ganz traditionell freut sich der Gastgeber auf spannende Referate, unterhaltsame Musik und intensives Networking mit zahlreichen Gästen an diesem Oktoberabend.

Thema: e-Identity

Format: Referat mit anschliessender Podiumsdiskussion

Keynote 1: Andrus Kaarelson | Director of State Information System, Estland
Keynote 2: Urs Fischer | CDO, SwissSign Group AG


Panel:
  • Urs Fischer | CDO, SwissSign Group AG
  • Urs Paul Holenstein | Leiter Fachbereich Rechtsinformatik, Bundesamt für Justiz
  • René Keller | Senior Consultant, PPI AG

Moderation:
  • Carsten Miehling (CEO PPI Schweiz)
  • Matthias Hungerbühler (PPI Schweiz)

Datum: 25. Oktober 2019

Weitere Details erhalten Sie bei bestätigter Anmeldung.
Für Kurzentschlossene gibt es noch ein kleines Kontingent an freien Plätzen. Anmeldung direkt online.


Ihr PPI Schweiz Team

#eIdentity #SwissID #PPITopEvent

Digitale Revolution – Europa in der Vorreiterrolle

Über die Digitale Identität haben wir bereits mehrfach in diesem Blog referiert. Sei es nun unser Digital Footprint im Netz oder die Digital ID, mit der wir uns in den ungezählten Online Foren und Netzwerken identifiziert haben. Dass diese digitale Präsenz zu unserem Privatleben dazugehört, steht ausser Frage und auch auf der beruflichen Seite begleitet uns unsere Digitale Identität von Anfang an. Während ein Facebookprofil mit Partybildern vom letzten Wochenende zum Ausschlusskriterium bei Bewerbungen führen kann, eröffnet uns unser LinkedIn Profil neue Möglichkeiten im Wirtschaftssektor. „Netzwerken“ liegt eben im Trend – sei es nun, um mit alten Kollegen und Studienfreunden in Kontakt zu stehen oder um mit Headhuntern über neue Jobperspektiven zu feilschen.

Dänemark als Vorreiter der Digitalisierung in Europa
Doch nicht nur wir als Person werden immer "digitalisierter". Auch Länder digitalisieren sich immer mehr. So gehört Dänemark zu einem der stärksten digitalisierten Länder  in Europa. Seit der Einführung des Centralpersonregister im Jahre 1968 entwickelt sich Dänemark stetig weiter. Seit 2001 arbeiten staatliche, kommunale und regionale Vertreter eng zusammen und passen ihre Digitalisierungsstrategie alle fünf Jahre an. Der Fokus liegt hierbei darauf, die Usability der Tools weiterhin zu verbessern sowie Klarheit und Übersicht über die Daten der User zu schaffen. Heute unterstützt die zentrale Plattform borger.dk jeden Bürger in Dänemark, von der Änderung des Wohnorts über die Steuererklärung bis hin zur Suche eines Kita Platzes. Die Plattform virk.dk ermöglicht Unternehmern neue Unternehmungen schnell und vertraulich innerhalb einer Stunde zu gründen – inklusive der notwendigen „Bescheinigungsnummer“. Tatsache ist, dass jeder Bürger bei seiner Geburt eine Nummer bekommt, die das gesamte Leben gültig ist und somit jeden Dänen zum „digitalen Bürger“ macht. Das Zusammenspiel aus dem "digitalen Bürger" und dem "digitalen Staat" zeichnet Dänemark aus und führt damit nicht überraschend dazu, dass auch im Jahre 2018 das Nordland wieder den kürzlich publizierten DESI Index (Digital Economy and Society Index) in Europa anführt. Der Index wird durch die Europäische Kommission (GD CNECT) herausgebracht und bewertet EU-Länder nach der Entwicklung ihrer digitalen Wirtschaft und Gesellschaft. Hierbei werden die Bereiche Konnektivität, Humanressource, Internetnutzung, Integration der Digitaltechnik und digitale öffentliche Dienste als Faktoren herangezogen. 

Digital Economy and Society Index (DESI) 2018 ranking

Auch die Schweiz steht gut da - im internationalen Vergleich

Neben Dänemark gehören Finnland, Schweden und Holland mit zu den führenden Staaten in der EU in Bezug auf Digitalisierung. Auch im internationalen Vergleich (i-DESI) schliessen die Top 4 EU Länder knapp hinter Korea ab und demonstrieren die Vorreiterrolle im Punkte Digitalisierung. 


International Digital Economy and Society Index (i-DESI)



Auch die Schweiz ist im i-DESI vorne mit dabei. Die eGovernment- Strategie (wir berichteten), die 2007 in der Schweiz ins Leben gerufen wurde, zeigt Wirkung. Zieht man ein paar Parallelen zu Dänemark, so wird es auch hierzulande (zum Beispiel im Kanton Zürich) den Bürgern ermöglicht, über die Plattform ZHprivateTax die Steuererklärung komplett digitalisiert abzuschliessen. Mittels dem online Service eUmzugCH kann die Ummeldung des Wohnorts mit wenigen Klicks online durchgeführt werden und mit der in 2019 in Aussicht gestellten eID soll der nächste grosse Schritt in Richtung Digitalisierung getätigt werden. PPI Schweiz nimmt das Thema eID diesen Herbst als Hauptthema für unser TopEvent. Mit zwei KeyNotes und einem prominent besetzten Panel soll einer der Eckpfeiler für die „Digitale Revolution“ beleuchtet werden. Mehr Informationen zum Event unter: PPI TopEvent.


Eckpfeiler für die "Digitale Revolution" 
Als Eckpfeiler für die "Digitale Revolution" tauchen immer wieder drei Faktoren auf: Gleichsetzung von papierbasierten und elektronischen Dokumenten, Digitale Identität und der Digitale Postkasten. Nehmen wir hier Dänemark wieder als Beispiel, so kann das Zusammenspiel der drei Faktoren sehr schön aufgezeigt werden.

Die in Dänemark bereits seit dem Jahr 2006 eingeführte Gleichsetzung von elektronischer und händischer Unterschrift ermöglicht es, Dokumente einfach und schnell online zu versenden, ohne den Umweg über die Post zu nehmen. Neben der spürbar schnelleren Sachbearbeitung ermöglicht der Onlineversand auch eine bessere Übersicht über die Historie. Transparenz und Effizienz sind hier die Schlagwörter, die die Nutzerfreundlichkeit fördern und zur Akzeptanz der eDokumente führen. 

Zwingend notwendig für eine elektronische Unterschrift ist die Digitale Identität. Sie ermöglicht die Verifikation, ob tatsächlich die korrekte Person unterschrieben hat. Die sogenannte Nem-ID ist die zweite Generation der Digitalen Identität in Dänemark. Sie wird von allen öffentlichen Institutionen akzeptiert und verwendet. Im Zusammenspiel mit dem 2008 eingeführten Digitalen Postkasten kann somit selbst in der Mailkommunikation eine grössere Transparenz und Sicherheit geschaffen werden. Transparenz, Nutzerfreundlichkeit und Effizienz könnten somit als die Erfolgsfaktoren für den digitalen Weg genannt werden.

Für Andres Samuelsen, Aussenminister von Dänemark, zählt jedoch letztendlich nur das Vertrauen, wie er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagt. Wenn Bürger, Unternehmen und Kommunen mitziehen und auf "Neues" vertrauen, ist eine Weiterentwicklung möglich.

Was meinen Sie, sind das die Grundpfeiler für die Digitale Revolution und ist die Gewichtung von Samuelsen betreffend Vertrauen richtig bewertet? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.




Dieser Blog wurde von Florian Stade gepostet

#DigitalRevolution #DigitalIdentity #eGovernment #TopEvent

PPI TopEvent - Eine Herzensangelegenheit

Am Donnerstag dem 19. April lud PPI Schweiz zum diesjährigen Frühlings TopEvent ein. Obwohl die Registrierung für den Anlass erst auf vier Uhr angegeben war, nutzen viele Besucher das wunderschöne, sommerliche Wetter und trafen früher ein. So entwickelte sich in den warmen Sonnenstrahlen schon früh ein reger Austausch unter den Gästen.

Um 16:30 begrüsste Carsten Miehling die etwa 150 Teilnehmer und übergab die Moderation des Anlasses an Matthias Hungerbühler. Dieser stellte Katja Heyder, Head of Marketing and User Relations bei EBA CLEARING, vor. In ihrer Key Note zum Thema «SCT Inst - erste Erfahrungen» gab sie einen Einblick in die ersten fünf Monate, in welchen RT1 nun schon live ist.

RT1 ist die Verarbeitungsplattform von EBA Clearing für «instant SEPA credit transfer» für ganz Europa. RT1 unterstützt Zahlungsdienstleister bei der Durchführung von Euro Transaktionen in weniger als 10 Sekunden End-to-End, d.h. der Begünstigte hat den Zahlbetrag umgehend zur Verfügung. Finanz Institute aus ganz Europa können RT1 für ihre Euro Zahlungsprodukte verwenden. Voraussetzung ist, dass die Produkte dem SCT Inst Scheme of the European Payments Council (EPC) und dem globalen ISO 20022 Meldungsstandard für Real-Time Zahlungen entsprechen.

Wie Katja Heyer ausführte, ging RT1 am 21. November 2017 live, umfasst aktuell 22 Teilnehmer in 12 Ländern und 576 von 590 BICs adressierbare Zahlungsdienstleistern, welche das SCT Inst Schema unterstützen.

Einige Eckdaten zum Betrieb von RT1:
  • seit dem 21. November läuft der Betrieb sehr stabil
  • 24 x 7 Betrieb und Verarbeitung
  • aktuell werden rund 12'000 Zahlungen pro Tag verarbeitet
  • RT1 hat den Meilenstein von 500'000 Transaktionen am 19. Februar 2018 erreicht und denjenigen für 650'000 am 8. März 2018
  • mehr als 99% aller Transaktionen wurden innerhalb weniger Sekunden abgewickelt.
Gebannt lauschten die Gäste auch den Ausführungen zur den Erfahrungen mit den teilnehmenden Ländern, z.B. dass Holland schon alle Zahlungen bis Euro 15'000 automatisch als Instant Zahlungen abwickelt.


Nachdem Katja Heyder mit Applaus verabschiedet wurde, stellte Matthias Hungerbühler den nächsten Referenten, Jürgen Kaczmarek, Head of Operations Management, DZ BANK AG, vor. Jürgen Kaczmarek nahm sich dem Thema «Instant – the new normal» an.

Die DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank aus Frankfurt am Main gehört den mehr als 900 Genossenschaftsbanken in Deutschland und verfügt über das Leistungsspektrum einer klassischen Universalbank. Im Zahlungsverkehr verarbeitet die DZ Bank jährlich rund 77 Milliarden Transaktionen. Es lässt sich leicht vorstellen, dass ein Zahlungsvolumen in dieser Grössenordnung immense Herausforderungen bezüglich «Instant Payments» stellt.

Jürgen Kaczmarek ging dann auch gleich auf diese Herausforderungen ein:
  • Betrieb und Verarbeitung 7 x 24 x 365
  • Unterbrechungsfreie Releasewechsel
  • Liquiditätsmanagement bei den Zentral Banken auch für Wochenende und Feiertage
  • Weitere Reduktion der Ausführungszeiten, insbesondere bei POS-Transaktionen sind 10 Sekunden viel zu lange
DZ Bank begegnet diesen Herausforderungen zusammen mit PPI, dem bewährten und langjährigen Partner.

Natürlich stellt sich auch die Frage, braucht es «Instant Payment» überhaupt oder ist dies nur ein weiterer Hype? Jürgen Kaczmarek beantwortete diese Frage gleich mit einigen Anwendungsszenarien:

Für B2B
Zug um Zug Geschäfte (die Betragsgrenze von Euro 15'000 muss hierfür angehoben werden)
Für C2B
Einsatz am POS (kritisch hier noch die Ausführungszeit von 10 Sekunden
E-Commerce
Möglichkeit neuer Angebote in Verbindung mit PSD2 und XS2A

Für P2PGrosses Potenzial, z.B. der Wechsel von Instant Payment zu Instant Payment SEPA
Je nach Bank schon gefühlte Realität, z.B. Geld Senden und Anfordern, Kwitt, Paypal
Wahrscheinlich wird Instant auch einen grossen Einfluss auf Mobile Payment haben


Nicht unerwähnt soll bleiben, dass mit dem unbedachten Einsatz von Instant Payment auch eine Kannibalisierungsgefahr der Erträge besteht.


Auch Jürgen Kaczmarek wurde unter grossem Applaus vom sehr interessierten Publikum verabschiedet.

Nicht nur den heissen Themen, sondern auch den sommerlichen Temperaturen war es geschuldet, dass Matthias Hungerbühler vor der Panel-Diskussion den Gästen eine 15-minütige Pause gewährte.

Der mit Interesse erwarteten Diskussion zum Stand der Harmonisierung Zahlungsverkehr Schweiz «Die letzte Meile» stellten sich
  • Markus Beck, Head of Corporate Cash Management & Payment Solutions, Raiffeisen
  • Alfred Meyenberg, Programmleiter Harmonisierung ZV, Post Finance
  • Markus Meyer, Head Cash Management Services, UBS
  • Matthias Sailer, Leiter Produktmanagement und Karten, ZKB
  • Alain Schmid, Head Payment Services, Credit Suisse
Die Rolle des Moderators übernahm Carsten Miehling, CEO PPI Schweiz.

Die erste Frage aus dem Publikum an das hochkarätige Quintett war, ob die jeweiligen Institute nach dem 30. Juni die Annahme von DTA-Dateien verweigern werden. Ausser Post Finance, die schon alle Kunden auf ISO 20022 umgestellt hatte, war der Tenor, dass Kunden, welche in Projekten sind, jedoch den Zeitpunkt nicht einhalten können, auch weiterhin unterstützt werden. Es würden jedoch keine neuen Kunden mit DTA akzeptiert.



Zur Frage «Was könnte man rückblickend anders machen? Was war gut?» tauschten die Teilnehmer die Erfahrungen aus ihren Instituten aus, wobei auch durchaus kritisch über den einen oder anderen Punkt diskutiert wurde. Im Grossen und Ganzen ist man mit dem Erreichten jedoch zufrieden. Die Einführung eines neuen Standards sei immer eine Herausforderung.

Zufrieden zeigte sich auch Carsten Miehling über das neue Format der Panel-Diskussion, welche einen sehr hohen Informationsgehalt hatte und den Gäste in relativ kurzer Zeit viel lieferte.

Zum Abschluss wurde auch das Panel mit grossem Applaus und mit Sprüngli Gutscheinen, die auch Katja Heyer und Jürgen Kaczmarek erhalten haben, verabschiedet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil eröffnete Matthias Hungerbühler den Apéro. Ein weiteres Mal zauberte die Mannschaft des Restaurants Werdguet einen Gaumenschmaus aus der Küche. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Andreas Schober und sein Team. Während dem intensiven und abwechslungsreichen Networking wurden die Gäste mit variantenreichen schmackhaften Häppchen und Getränken verwöhnt. Der sommerliche Abend und die guten Gespräche führten dazu, dass sich manch ein Teilnehmer erst gegen Mitternacht auf den Heimweg machte, wohl mit der festen Absicht, auch beim nächsten Anlass am 25. Oktober 2018 wieder dabei zu sein.


Für Sie gebloggt hat René Heusser

#PPITopEvent #InstantPayments #HarmonisierungZV #TheNewNormal #PanelDiskussion #

PPI Top-Event - Oktober 2017


An einem wunderschönen Herbsttag in der letzten Oktoberwoche 2017 war es wieder einmal so weit. PPI organisierte für das Who is Who im Schweizer Zahlungsverkehr den in der Zwischenzeit berühmt - berüchtigten PPI Top Event. Das originelle Konzept zwischen Wissensvermittlung in Form von Kurzvorträgen mit anschliessendem ausgedehnten Networking fand bereits zum siebten Mal im Zunfthaus zur Hard statt und hat am späteren Nachmittag knapp hundert Branchenvertreter angelockt.



Die Organisatoren kämpften dieses Mal mit kurzfristigen Absagen seitens der Referenten, was zu einer kleinen Programmänderung in Bezug auf die Vortragsthemen führte. So machte Sophia Bantanidis von der Citigroup mit dem Thema RegTech den Anfang, gefolgt von Sebastian Scholz, welcher als Vertreter von PPI Cyber das jüngste Kind aus der Produktefamilie mit Namen Cysmo vorstellte. Carsten Miehling, Geschäftsleiter von PPI Schweiz, präsentierte zum Abschluss noch Auszüge aus der soeben fertiggestellten LEON-Umfrage.



Beim Thema RegTech ging Sophia zunächst einmal auf die Hintergründe zur Entstehung dieser relativ neuen Fintech-Branche ein und erklärte den Teilnehmern die Unterschiede der einzelnen Ausprägungen anhand von griffigen Definitionen. Als aktuelle RegTech-Marktführer heben sich Amerika und Grossbritannien vom Rest der Welt ab. Das kann insbesondere im Fall von Amerika auch mit der schier endlosen Anzahl von Regulierungen zu tun haben, welche nach der Finanzmarktkrise ab dem Jahre 2008 eingeführt wurden. In Bezug auf das in diese Branche investierte Investment-Kapital sticht China heraus.



Die Citigroup fördert FinTech und RegTech u.a. auch mit sog. „Sandboxes“. In einer geschützten Umgebung können Gründerfirmen ihre Ideen entwickeln und ausprobieren. Unter dem Schirm der Citigroup, welche die regulatorischen Rahmenbedingungen, Know-how und auch Kapital beisteuert, sollen neue Business -Modelle elaboriert werden. Vom Regulator selbst wird in Zukunft noch eine grössere Flexibilität erwartet. Konkret sollte es nach Meinung von Sophia Bantanidis Abstufungen in der Regulationstiefe entlang der verschiedenen Lösungen geben. Dies zum Wohle der gemeinsamen Kundschaft notabene.



Sebastian Scholz startete sein Referat mit einem Überblick über die bestehenden Prozesse bei Beurteilung von Cyber-Risiken. Ein besonderer Fokus wurde dabei auf das Rating von potentiellen Versicherungsnehmern von Cyber-Risiko-Policen im Versicherungsmarkt gelegt. Die heute weitverbreiteten Methoden der Beantwortung von Fragenkatalogen mit allfälligem zusätzlichem Audit vor Ort schaffen oft nicht die gewünschte Risiko-Transparenz und sind in der Regel auch zu aufwendig.



Hier setzt das Produkt Cysmo an, welches von Sebastian anhand eines Echtzeit-Ratings am Beispiel der Obwaldner Kantonalbank live demonstriert wurde. Mit der einfachen Eingabe der Internet-Adresse des zu bewertenden Unternehmens wurde der Analyse-Prozess gestartet. Ausgeklügelte Algorithmen, gepaart mit historischen statischen Daten, starten aus der Cloud die Analyse des Untersuchungsobjektes. Innerhalb von Minuten kann ein Nutzer von Cysmo eine Aussage über den Reifegrad bei der Bewältigung von Cyber-Risiken machen und identifizierte Schwachstellen aufzeigen.



Anlässlich der kürzlich fertig ausgewerteten Studie zu LEON präsentierte Carsten Miehling noch zwei, drei Kernaussagen zum aktuellen Stand. Es ergibt sich ein gewisser Widerspruch zwischen den bereits von den Instituten durchgeführten Projektarbeiten in Bezug auf den Einführungstermin vom vierten Quartal 2018. Viele Banken haben bis heute noch keine Arbeiten für LEON gestartet, sind aber dennoch zuversichtlich, dass in gut einem Jahr die Lösung eingeführt werden kann. Einige Teilnehmer der Studie kritisieren die scheinbar ungenügende Koordination zwischen den Akteuren und die spärliche Information auf dem hiesigen Finanzplatz. Fordern Sie die Studie jetzt unter www.leon.ch an.



Alle Teilnehmer der Studie (über fünfzig Banken) haben automatisch am Wettbewerb zur Verlosung des neuesten iPhones teilgenommen. Carsten Miehling verkündete zum Abschluss des offiziellen Teils den Gewinner und eröffnete punkt 18:00 Uhr den Apéro. Die Teilnehmer des Top Events kamen in Folge wiederum in den Genuss der äusserst variantenreichen und schmackhaften Apéro-Küche und der guten Weine vom Restaurant Werdguet. Die letzten Teilnehmer machten sich gegen Mitternacht auf den Heimweg, wohl mit der festen Absicht, auch beim nächsten Anlass am 19. April 2018 wieder dabei zu sein.






Die Slides zu den Keynotes können hier heruntergeladen werden:

1. Keynote von Sophia Bantanidis, Citi zu "RegTech: the state of the market, future developments and how Citi is"

2. Keynote von Sebastian Scholz, PPI Cyber "Die neuen Dimensionen in der Cyber-Riskobewertung"

PPI Schweiz lädt ein zum TopEvent - Herbst 2017

Traditionell öffnet das Zunfthaus zur Hard in Zürich am 26. Oktober seine Türen für den Herbst TopEvent von PPI Schweiz.

Traditionell werden zu diesem Stelldichein der Schweizer Zahlungsverkehrsbranche wieder über 130 Gäste erwartet. Und ganz traditionell freut sich der Gastgeber auf spannende Referate, unterhaltsame Musik und intensives Networking mit zahlreichen Gästen an diesem Oktoberabend.


So abwechslungsreich wie die Farben des Herbstlaubs verspricht auch das Programm zu werden:


  • Ruth Wandhöfer, Global Head Regulatory, Market & Innovation Strategy bei City, wird in ihrer Keynote zu PSD2: Auf dem Weg in eine digitale Zukunft gleich zu Beginn den Einfluss der Regulierung auf die Finanzbranche unterstreichen.
  • Daragh Kirby, Sales Director bei Intercope wagt mit SWIFT GPI - eine weitere Revolution im Zahlungsverkehr? einen durchaus interessanten Blick in die nicht allzu ferne Zukunft.
  • Sebastian Scholz, Geschäftsleiter von PPI Cyber wartet mit einer spannenden, innovativen Keynote zu Neuen Dimensionen im Cyber-Markt mit der ein oder anderen Überraschung auf unsere Gäste.

Ebenso mit Spannung erwartet wird die Vorstellung der Umfrage, welche PPI Schweiz vor wenigen Wochen zum Thema LEON - Lastschriften, E-Rechnung, Online, Neu durchgeführt hat.

Carsten Miehling und sein Team freuen sich jetzt schon auf eine tolle Veranstaltung, informative Vorträge und spannende Diskussionen bis zum Schluss.

Für Kurzentschlossene gibt es noch ein kleines Kontingent an freien Plätzen. Anmeldung direkt online auf https://www.ppi-schweiz.ch/ppi-schweiz/aktuelles-und-termine/topevent/

PPI TopEvent - Frühjahr 2017

Top Event, LEON, LEONCH, PPI AG, PPI, Schweiz, Zahlungsverkehr, EBICS, ISO20022 PPI Schweiz hat es erneut geschafft, die wichtigsten Player im Zahlungsverkehr Schweiz beim PPI TopEvent zu versammeln. Der TopEvent bekleidet eine wichtige Position unter unseren Veranstaltungen und wird rege von bedeutungsvollen Entscheidungsträgern besucht. Die familiäre Atmosphäre im Restaurant Werdguet in Zürich trägt entscheidend dazu bei, dass dieser Event Mal für Mal ein Erfolg wird. Es gibt in dieser Form keinen vergleichbaren Anlass, der mit einer äquivalenten Möglichkeit zum Networking aufwartet. Ein Punkt, der von den Teilnehmenden sehr geschätzt wird.

Den Auftakt der dreiteiligen Referatsreihe machte Markus Beck, Leiter Produktmanagement Zahlungsverkehr Firmenkunden von Raiffeisen Schweiz. Herr Beck brachte den anwesenden Gästen näher, wie die Raiffeisen Gruppe sich der Herkulesaufgabe der Kundenmigration stellt und welche Erkenntnisse sie daraus zieht. Eine grosse Herausforderung sei nach wie vor für alle Banken das über mehrere Jahre parallele Handling von alten und neuen Formaten sowie natürlich der Umstand, dass keiner der Kunden auf diese Umstellung im Zahlungsverkehr gewartet habe und entsprechend träge und mit wenig Lust darauf reagiere. Hier ist es angebracht, dass die wichtigen Player mutig und mit gemeinsamem Effort voranschreiten und die Mobilisierung der Kunden vorantreiben, sodass die Migration nun auch wirklich im Markt ankommen kann.

Wir von PPI Schweiz unterstützen hier gerne mit unserem Knowhow, erstellen Migrationskonzepte und helfen bei deren Umsetzung.

Top Event, LEON, LEONCH, PPI AG, PEAX, Stefan Hermann, Werdguet, PPI, Schweiz, Zahlungsverkehr, EBICS, ISO20022 Im zweiten Referat ging es vor allem um die Digitalisierung. Bruno Kaiser, Leiter Entwicklung bei PEAX und Stefan Hermann, CEO, sprachen sich klar für mehr Offenheit in diesem Bereich aus und präsentierten sehr eindrücklich ihr eigenes Produkt. Bei PEAX geht es nicht nur darum dem User einen digitalen Briefkasten zur Verfügung zu stellen, es steckt vielmehr eine ganze Philosophie dahinter. Beliebige Dokumente können mit der Handykamera bequem gescannt, geordnet und archiviert werden. Der Service erkennt Inhalte (zum Beispiel einen Einzahlungsschein) automatisch, und der User kann diesen mit wenigen Klicks gleich online bezahlen. PEAX macht uns vollkommen zum Homo Digital. Die Vision besticht durch ihre Klarheit und die Präsentation provozierte ein erstauntes Raunen im Raum.
Wir von PPI Schweiz sind Technologiepartner von PEAX und verfolgen die Entwicklung dieser noch jungen Firma mit grossem Interesse.

Den Abschluss der Vortragsreihe gestaltete ein Mann aus den eigenen Reihen. Dirk Dose (PPI AG) reiste extra aus Deutschland an, um vor versammelter Menge über RPA (Robotic Process Automation) zu referieren. Herr Dose ist ein versierter Prozessoptimierer. Er propagiert eine Methodik, die auf reiner Software basiert. Mannigfaltig anwendbar hilft sie überall da weiter, wo bisher noch Menschen manuell eine Information von dem einen System in ein anderes übertragen müssen. Der Ansatz ist simpel. Das, was ein Mensch heute an Handgriffen auf der Tastatur erledigen muss um die beiden unterschiedlichen Systeme bedienen und die Information abfüllen zu können, macht RPA ganz von alleine. Messungen haben gezeigt, dass eine solche Tätigkeit bei Menschen zwischen 10 Minuten bis hin zu einer halben Stunde dauern kann, während die Software es in gerade mal 2 Minuten erledigt. Als Nebenprodukt wird die Fehlerquote minimiert. Der Computer braucht weder Sonntagszulage noch eine Kaffeepause. Dieses Eisen ist wirklich heiss. Grosse Backoffice-Abteilungen und Verarbeitungszentren können platzsparend auf einige wenige Mitarbeitende gekürzt werden, während gleichzeitig der Output gesteigert wird. Die Diskussionen um RPA waren an diesem Abend dann auch entsprechend brisant.
(Lesen Sie hier auch Dirk Doses Blogbeitrag über RPA).

Last but not least nutzte Carsten Miehling, Geschäftsführer von PPI Schweiz, die Gelegenheit, die neue Homepage und das Logo für die LEON-Initiative (Lastschrift E-Rechnung Online Neu) sowie auch unseren neuen Firmenauftritt zu präsentieren. In Kürze wird unser neues Erscheinungsbild online sein und unsere Kompetenzen werden modern und greifbar präsentiert.
Mit PPI Schweiz ist also auch in Zukunft zu rechnen.

Als kleines Präsent gab es zum Schluss für jeden Teilnehmenden einen Stofflöwen. Eine Extraanfertigung mit PPI-Shirt und LEON.CH – Etikette.

Top Event, LEON, LEONCH, PPI AG, PPI, Schweiz, Zahlungsverkehr, EBICS, ISO20022Beim anschliessenden Apéro nutzen viele der Gäste bis in die späten Abendstunden die Chance, bei erstklassiger Musik und gutem Essen, bankübergreifend und auf Augenhöhe über die Herausforderungen im Schweizer Zahlungsverkehr zu diskutieren.
Wir freuen uns sehr, dass dieser Anlass ein Erfolg wurde und blicken entspannt aber ambitioniert der nächsten Durchführung am 26.10.2017 entgegen.



Für die Interessierten, die Referate und einige Eindrücke von dem Event:

Vielen Dank an alle Teilnehmer und die Referenten

Wir würden uns freuen Sie auch auf unserem nächste TopEvent begrüssen zu dürfen.


Ihre PPI Schweiz

#TopEvent #PPISchweiz #LEONch #MigrationZV #PEAX #Raiffeisen #Digitalisierung


PPI Top Event – Berühmt, berüchtigt

Es ist bald wieder soweit: PPI lädt am 16. März, späterer Nachmittag, ins Zunfthaus zur Hard zum halbjährlichen Stelldichein der Zahlungsverkehrsexperten ein.

Gestartet mit der Mission, den Standard ISO 20022 bei Finanzinstituten bekannt zu machen, hat sich der Anlass in der Zwischenzeit zu einem hochkarätigen Treffen mit Stammpublikum aus der Zahlungsverkehrs-Gilde gemausert.

Die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs in der Schweiz nimmt auch heute noch seinen Platz im Programm ein (siehe Vortrag von Markus Beck, Raiffeisen), aber nicht nur. Der Anlass ist vielmehr auch eine Bühne für neue Ankündigungen und Überraschungen. So ist es den Verantwortlichen dieses Mal gelungen, zwei „Hot Topics“ in die Vortragsreihe einzubauen. Da wäre einerseits der Beitrag von PEAX, einem Startup aus Luzern, das mit seiner Vision des digitalen Briefkastens etablierte Akteure herausfordert und andererseits der Vortrag von Dirk Dose, der über das hochaktuelle Thema Robotic Process Automation (RBA) im Banking referieren wird.

Als Organisator des Meetings verspricht Carsten Miehling bereits an dieser Stelle, dass PPI bei der jetzigen Veranstaltung mit einigen Neuigkeiten zusätzlich überraschen wird. Denn das ursprüngliche Thema ISO 20022 biegt langsam aber sicher in die Zielgerade ein und ein neues Leitmotto musste gefunden werden. Was dies genau sein wird, sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Es lohnt sich aber auf jeden Fall und besonders dieses Mal im Werdguet mit dabei zu sein. Wie immer wird auch bezüglich Unterhaltung und Kulinarik nichts dem Zufall überlassen, sodass die Expertengespräche in geselliger Runde wieder bis in die späten Abendstunden anhalten werden.



Wir freuen uns auf Sie 

#Top Event #PPISchweiz # RoboticProcessAutomation #Harmonisierung #PPIAG #PEAX #Raiffeisen


PPI TopEvent - Herbst 2016

Bereits zum fünften Mal trafen sich Finanz- und Informatik-Experten in der Zunft zur Hard zum PPI TopEvent. Wie bereits die vergangenen Male haben sich über hundert Gäste am späten Nachmittag zum Apéro im Restaurant Werdguet eingefunden. Nach einer kurzen Einleitung, in der speziell der Ehrengast Peter Pape, seines Zeichens Gründer von PPI, begrüsst wurde, startete pünktlich um 16:30 Uhr die fünfte Ausgabe des PPI TopEvents.

Christian Rüth, Geschäftsführer voba solutions startete die Referatsrunde. Christian präsentierte die E-Invoicing-Lösung „VR-Billing“ der Volks- und Raiffeisenbanken als Mittel, um die hohe Wechselbereitschaft von Bankkunden zu reduzieren, respektive den Kunden mittels Zusatzservices wie E-Invoicing stärker an das Institut zu binden. Insbesondere im KMU-Umfeld, dem Zielkundensegment der Volks- und Raiffeisenbanken, schlummert laut Christian ein Riesenpotential für die Optimierung der Rechnungsstellungsprozesse.
Nur 5 - 10% aller Rechnungen werden heute elektronisch übermittelt. Mit dem Wegfall der Signaturpflicht in der Schweiz erwartet Christian auch im hiesigen Markt vermehrt Bewegung zum Thema elektronische Rechnungsstellung.

Als zweiter Redner trat Jan Rihak, Head Multichannel Strategy, bei UBS auf. In seinem Vortrag stellte er dem Publikum aktuelle Trends und Herausforderungen bei der Digitalisierung im Banking vor. Jan hat darauf hingewiesen, dass heute die Erwartungen der Bankkunden in Bezug auf die digitalen Angebote vermehrt von anderen Branchen getrieben werden (z.B. Amazon, Google, Facebook etc.). Jan sieht UBS in einer Vorreiterrolle und deutet darauf hin, bereits zahlreiche neue digitale Produkte im Markt lanciert zu haben. Als Beispiele wurden die Angebote „Kontoeröffnung Online“, „Access App im E-Banking“ und „UBS Safe“ präsentiert.

Vor der letzten Präsentation verwies Carsten Miehling nochmals auf das Angebot „PPI EBICS Kernel for free“, eine Initiative für den Finanzplatz Schweiz. Zwecks Förderung des Standards in der Schweiz erhalten interessierte Softwarehersteller den PPI EBICS Kernel kostenlos. Bedingung für die Teilnahme an dieser Aktion ist die Durchführung einer Initialschulung und eine Vereinbarung über die Wartungsgebühren (interessierte Hersteller melden sich bitte direkt unter info@ppi-schweiz.ch).


Das Highlight des Abends war zweifelsohne der Auftritt von Dave Birch, Director of Innovation, Consult Hyperion. In seiner gewohnt unterhaltsamen und direkten Art hat Dave das Publikum wieder begeistert und war für den einen oder anderen Lacher gut. Unter dem Titel „Cardmageddon“ zündete Dave ein Feuerwerk rund um das Thema „mobiles Bezahlen der Zukunft“. Anhand von Beispielen aus seinem Umfeld, wie der Fish-and-Chips-Laden in der Nachbarschaft, der neuerdings auch ApplePay als Bezahlmethode akzeptiert oder warum heute noch Kreditkarten-Informationen in ein Handy getippt werden müssen, hat Dave aufgezeigt, dass für die meisten Anwendungsfälle noch ein weiter Weg zu „seamless payments“ à la Uber zu gehen ist.


Abgerundet wurde der Anlass traditionsgemäss mit einem Steh-Dinner, bei dem ausgeprägtes Networking betrieben wurde. Zur Förderung der guten Stimmung hat die Ländlerformation von Rafael Fuchs & Co. beigetragen. Die letzten Gäste haben erst zu später Stunde den Heimweg angetreten. Ein gutes Zeichen, wie wir meinen, und Motivation genug, um die Planung für den nächsten Anlass im Frühling 2017 in die Hand zu nehmen.

Weitere Bilder und Eindrücke finden Sie in folgender Bildergalerie.

Gerne stellen wir Ihnen die Referate als PDF zur Verfügung.

PPI TopEvent VRBilling von Christian Rueth

PPI TopEvent Digitalisierung im Banking von Jan Rihak

PPI TopEvent Cardmageddon von David Birch

Es ist mal wieder soweit

Zum fünften Mal in Folge lädt PPI Schweiz am 3.11 zum Top Event in den Räumlichkeiten des Werdguets ein. Ein Meet-and-Greet, das seit Jahren zwischen 140 und 170 illustre Gäste aus Finanz und Wirtschaft anlockt und stets das Thema ISO20022 begleitet hat. Den Puls der Zeit spüren und in Richtung Zukunft schauen, das waren und sind die Ziele der Veranstaltung, die nicht zuletzt durch den Veranstaltungsort und die sich stets wechselnden Live Acts Kult Charakter angenommen hat.

Schauen wir zurück:
Im Sommer 2014 startete der erste Event. Damals unter anderem auf der Bühne Andrej Radovic von Swisscom der über die Fragestellung referierte "Wohin geht die Reise mit mobile Payments".  Wo damals noch von PayPal oder mobino gesprochen wurde, stehen heute paymit und twint. 
Im Frühling 2015 waren es dann Martin Walder von Fides und Dieter Goerdten von PostFinance, die das Thema ISO20022 aus allen möglichen Richtungen beleuchteten und schon damals Themen wie den Umgang mit Softwarepartnern, Testplattformen und Harmonisierung zur Diskussion stellten.
Im Herbst 2015 wurden neben Themen wie PSD2 und Access to Account (Douwe Lycklama von Innopay) auch das Thema EBICS mit VEU (Markus Ruggiero Luzerner Kantonalbank AG) zur Diskussion gebracht. Ein Thema, dass heute stärker den je mit Blick auf Security diskutiert wird.
Im Frühling 2016 spürte man den Wandel der Zeit. Wo ein Jahr vorher noch von Harmonisierung gesprochen wurde, stellte nun Peter Ruoss (UBS) die neuen Patterns bezüglich camt Reporting vor und Marcel Stauch und Ivan Büchi von der Glarner Kantonalbank zeigten auf, wie digital eine Kantonalbank schon heute sein kann.



Auch im Herbst 2016 führen wir diese Linie fort.  Mit Christian Rüth, Jan Rihak und David Birch sind auch dieses mal drei hochkarätige Speaker dabei, die über neue, spannende und interessante Themen aus dem Bereich Digitalisierung berichten. 
Seien Sie auch dieses Mal wieder dabei. Diskutieren Sie mit, geniessen Sie den anschliessenden Apero und freuen Sie sich auf tolle Gäste, interessante Speaker, spannende Themen, gutes Essen und unseren live Act.

Christian Rüth Geschäftsführer, voba solutions GmbH
Erfolgsfaktor E-Invoicing - Kunden binden in Zeiten historisch niedriger Zinsen
Jan Rihak, Head Multichannel Strategy, UBS AG
Digitalisierung im Banking –Trends, Herausforderungen, Ansätze aus Sicht einer Grossbank
David Birch, Director of Innovation, Consult Hyperion
Cardmaggeddon - A peek at the post-cards payment world

Für neue und alte Freunde gilt es sich jetzt anzumelden, solange es noch Plätze hat.

Wir freuen uns auf Sie.

Top Event Interview 4: Raiffeisen

PPI Schweiz
Das vierte Interview in der Reihe unserer Top Event Interviews. Wir sprachen mit Markus Beck, Leiter vom Produktmanagement Zahlungsverkehr bei der Raiffeisen über das Thema Harmonisierung ISO Payment und Fintech.

Harmonisierung Zahlungsverkehr Schweiz, wo steht die Raiffeisen aktuell?
Ein erster wichtiger Meilenstein konnte 2015 mit der Umstellung auf ISO 20022 für euroSIC im Interbankenbereich erreicht werden. Mit der Live-Schaltung der Raiffeisen-Firmenkundentestbank im Mai 2016 haben wir einen weiteren Meilenstein zeitgerecht erreicht. Die verbleibenden Arbeiten sind sehr weit fortgeschritten und somit planmässig.

Was ist Ihrer Meinung nach die grösste Herausforderung bei diesem Vorhaben?
Die Harmonisierung Zahlungsverkehr Schweiz ist in erster Linie ein Kundenprojekt und erst in zweiter Linie ein technisches Projekt (Formatumstellung, Schnittstellenanpassungen etc.).

Wo stehen Ihre Firmenkunden im Vergleich zum Fahrplan der Umsetzung?
Der Stand bei den Firmenkunden ist erwartungsgemäss unterschiedlich und reicht von Firmen, die im November 2016 live gehen bis hin zu Firmen, die noch am Anfang des Prozesses stehen.

Gibt es Unterschiede bei verschiedenen Kundengruppen?
Es wäre vermessen, eine generelle Aussage zu machen, da es sehr stark auf das Setup des jeweiligen Firmenkunden ankommt. Spürbar ist, dass insbesondere kleinere Firmenkunden (mit geringeren Anforderungen) stark auf ihre Softwarepartner setzen. Bereits mittelgrosse Firmenkunden haben ein deutlich anderes Anforderungsprofil. Dementsprechend braucht es hier mehr Unterstützung.   

Wie unterstützt Raiffeisen ihre Kunden bei der Umstellung?
Raiffeisen legt grossen Wert auf die Kundenkommunikation. Es ist wichtig, den Kunden so einfach wie möglich an die für ihn teilweise komplexe Umstellung heranzuführen. Zu diesem Zweck hat Raiffeisen eine App lanciert, welche sowohl vom Firmenkundenberater als auch von den Firmenkunden selbst genutzt werden kann. In vier Schritten wird der komplexe Sachverhalt dem Kunden auf eine für ihn verständliche Weise aufgezeigt. Wir suchen zudem bewusst den persönlichen Dialog mit unseren Firmenkunden. Mit der Raiffeisen-Firmenkundentestbank bieten wir den Firmenkunden wie auch ihren Softwarepartnern eine zusätzliche Unterstützung.

Ist das Projekt innerhalb der vorgegebenen Termine zu schaffen?
Als Finanzinstitut tragen wir eine grosse Verantwortung, unseren Firmenkunden die neuen Verfahren und Formate möglichst frühzeitig zur Verfügung zu stellen. So können wir aktiv dazu beitragen, dass der Kunde von möglichst langen Übergangsfristen profitieren kann. Wie bereits erwähnt, laufen alle Aktivitäten planmässig. 

Fintech

Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen der Standardisierung und den zahlreichen Fintech-Initiativen?
Den Zusammenhang gibt es sicher. Sei es aufgrund fehlender Standards oder den Möglichkeiten für nicht regulierte Unternehmen, sich ausserhalb von Standards bewegen zu können.

Start-ups im Fintech-Bereich: Chance oder Risiko für etablierte Banken?
Start-ups im Fintech-Bereich sind definitiv eine Bereicherung für Banken – wie für alle anderen Branchen auch.

Mobile Payments: Wohin geht die Reise, wer wird in der Schweiz dominieren?
Zahlungen werden digitaler und mobiler – daran führt kein Weg vorbei. Es wäre schlecht, wenn am Schluss eine Lösung dominieren würde. 

Crowdfunding-Plattform der BLKB, die Glarner Kantonalbank mit zahlreichen digitalen Initiativen und andere Banken mit Fintech-Expansion: Was hat Raiffeisen in diesen Bereichen vor?
Raiffeisen betreibt mit der Plattform „lokalhelden.ch" ebenfalls eine Crowdfunding Plattform. 
Mit der Online-Hypothek hat Raiffeisen unlängst eine weitere Plattform lanciert, welche die Bedürfnisse digital affiner Kunden adressiert. Digitale Initiativen sind fixer Bestandteil in der Ausrichtung der Kundenbedürfnisse.



Wir bedanken uns bei Markus Beck, 
Leiter Produktmanagement Zahlungsverkehr bei der Raiffeisen für das Interview.






Dieser Beitrag wurde für Sie von Florian Stade gepostet. 

#Raiffeisen #Harmonisierung #Digitalisierung #FinTech