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Cyber-Sicherheit am Finanzplatz Schweiz

Cyber-Sicherheit ist dieser Tage ein Buzzword in der Finanzbranche. Risikomanager grübeln über die Modellierung, Versicherer über das Pricing von Policen und die FINMA weiss, dass Cyber-Risiken das bedeutendste OpRisk für Banken ist und dass nicht genug für den Schutz getan wird. Derweil werden die Angreifer immer mächtiger und professioneller.


Aber wie gut oder schlecht geschützt sind die Banken hierzulande nun eigentlich im Vergleich zu anderen Branchen oder der Konkurrenz andernorts? Darüber weiss man leider relativ wenig. Grosse Research-Häuser nutzen meist qualitative Umfragen, die a) nicht repräsentativ, da kleines Sample und b) schwer vergleichbar sind. Eine umfassende Differenzierung zwischen Branchen, Ländern und weiteren Variablen müsste auf einer konsistenten Bewertung zahlreicher Unternehmen bezüglich der Faktoren Systeme, Prozesse und Mitarbeiter beruhen. Kaum realistisch.



Einen ersten Schritt haben wir getan. Das Tool cysmo® aus eigenem Hause bewertet Unternehmen nach einer konsistenten Logik vollautomatisch bezüglich mittlerweile über 30 verschiedener Scores. Und zwar innerhalb kürzester Zeit, ohne interne Informationen zu nutzen und browserbasiert. Einfach Domain angeben, 2 Minuten warten, fertig. Klarerweise kann aufgrund der Outside-in-Sicht von cysmo® nicht jeder Aspekt bewertet werden. Die Sicherheit interner Prozesse oder das Verhalten von Mitarbeitern wird z.B. nicht bewertet. Dazu bedürfte es aufwendiger Penetration-Tests oder Security Audits. Dennoch, ein Hacker geht zunächst genauso vor wie cysmo®: Informationen über verwendete Server, Hosts und Provider, Verschlüsselungstechniken, offene Zugangspunkte oder im Darknet auffindbare Mail-Adressen werden genutzt, um DDoS- DNS- Malware-, Phishing- oder andere Social Engineering-Attacken zu initiieren. Wer hier also Schwachstellen hat, ist einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. Zudem liegt es, wenn schon die von aussen sichtbaren Systeme unsicher sind, wahrscheinlich auch intern im Argen.



Für unsere Analyse haben wir mehrere zehntausend Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz mittels machine learning ausgewertet. Cysmo® hat die Scores zu 6 Teil- und einem Gesamt-Rating aggregiert und in prozentuale Schutzniveaus übersetzt. Da wir Grössen-Indikatoren wie den Umsatz einbezogen haben, können wir den marginalen Effekt für verschiedene Branchen angeben, also wieviel besser oder schlechter eine Bank unabhängig ihrer Grössen-Merkmale abschneidet. 



Zu den Ergebnissen: Deutsche Banken sind insgesamt deutlich besser geschützt bzw. erreichen positive marginale Effekte. Zurückzuführen ist das vor allem auf höhere Malware-, DDoS- und DNS-Widerstandsfähigkeit. Die eidgenössischen Institute dagegen erreichen insgesamt nur durchschnittliche Schutzniveaus, im Bereich Social Engineering sogar deutlich unterdurchschnittliche! Deutsche Banken sind über 20% sicherer als Grossbanken in der Schweiz. Nur wenig überdurchschnittlich schneiden übrigens auch viele weitere Branchen ab, die gemäss BABS zu den kritischen Infrastrukturen zählen.



Wie sind diese Ergebnisse zu bewerten? Das zu erwartende Schutzniveau hängt u.a. von der Gefährdung und der Verwendung kritischer Informationen auf IT-Systemen ab. Unternehmen, die weniger gefährdet sind oder auf Websites und in Mails keine schützenswerten Informationen verwenden oder austauschen, müssen ihre Systeme u.U. weniger gut abschirmen. Allerdings kann das nicht den deutlichen Länderunterschied für Banken erklären. Weder ist der Finanzplatz Schweiz weniger gefährdet (oder zumindest wäre uns das nicht bekannt), noch nutzt man hierzulande weniger kritische Informationen in von aussen sichtbaren IT-Systemen. Um also robuste Strukturen z.B. fürs Online-Banking zu garantieren, sollte die Widerstandsfähigkeit in den Bereichen DDoS und DNS verbessert werden. Mail-Adressen sowie der generelle Mail-Verkehr sollten geheim und mit modernen Verfahren verschlüsselt sein, um nicht von sog. CEO Frauds und ähnlichen Social Engineering-Attacken heimgesucht zu werden.



Mit unserer Auswertung können wir detaillierte und robuste Aussagen über die Outside-in-Cyber-Sicherheit treffen, woraus sich bei fachkundiger Interpretation Handlungsempfehlungen ableiten lassen. Für Details wenden Sie sich bitte direkt an das Team hinter cysmo®. Uns zumindest scheint die Baustelle Social Engineering / Spoofing / Phishing zentral, auch weil Angreifer immer professioneller und kreativer werden, um durch gefälschte Mails an vertrauliche Daten zu gelangen. Der überraschend deutliche Länderunterschied gibt uns zudem zu denken. 



Zum Denken sind auch Sie eingeladen. Was glauben Sie: Gibt es Auffälligkeiten bezüglich der Geschäftsfelder von Banken? Sind Kantonal- und Genossenschaftsbanken, Sparkassen, Gesamtbanken, Bausparkassen oder doch Investmentbanken am besten geschützt? Schreiben Sie uns ihre Vermutung, die Auflösung erhalten Sie als Antwort.



Dieser Blog wurde von Sebastian Strub verfasst

#Cybersecurity #Cysmo #FINMA

Die Forderung eines Transhumanisten an seine Bank

Wir publizieren an dieser Stelle öfter Beiträge, in denen wir das Thema Payment inkl. der entsprechenden Formate aus Sicht der Banken betrachten. Heute möchten wir den Blick jedoch auf den Endnutzer legen, denn nicht nur die Banken, sondern auch deren Kunden verändern sich. Bis anhin war es den Banken und einigen Fintechs vorbehalten neue Anwendungen hervorzubringen. Die Frage ist aber, wie flexibel sind die Finanzinstitute, wenn es andersherum läuft, wenn nämlich der Kunde ein neues Anwendungsfeld fordert? 


Wir hatten das Vergnügen, uns mit dem Transhumanisten Mike Schaffner unterhalten zu können. Transhumanisten bezeichnet man in der hollywood'schen Science Fiction Terminologie auch als „Cyborgs“. Menschen also, die den eigenen Körper mit der Technik verschmelzen. Sie wollen ihre Fähigkeiten dadurch erweitern, ihren Alltag erleichtern und eines Tages vielleicht sogar dem Tod trotzen können. Mike Schaffner ist Campusleiter für hochbegabte Jugendliche, ist seinerseits selber hochbegabt, arbeitet bei mehreren Startups mit, teils als Angestellter, teils als Mitgründer, ist nebenher noch Barkeeper und verdient sich was mit Daytrading von Cryptocurrencies dazu. Einen Uniabschluss hat er nicht, aber als Hochbegabter holt er sich aus purem Interesse an der Uni einfach das Wissen, das er braucht. Dazu gehören Vorlesungen in Medizin genauso wie solche in den Fächern Mathematik, Informatik oder Physik. 

Guten Tag Herr Schaffner,  Sie wirken auf mich durchaus menschlich, was ist anders an Ihnen?
(lacht) Ich glaube im Grossen und Ganzen nicht viel, ich habe in meinen Händen im Moment vier Implantate, zwei davon sind rein für die erweiterte Wahrnehmung und zwei Mikrochips für die Drahtloskommunikation.

Den ersten Chip haben Sie sich bereits vor einigen Jahren unter die Haut setzen lassen, zwischen Daumen und Zeigefinger, inwiefern bereichert dieser Chip heute noch Ihr Leben, was können Sie damit machen?
Der erste Chip, den ich mir einsetzen lassen habe, ist im Moment noch mein Hausschlüssel. Mittlerweile hat er keine andere Funktion mehr. Ich halte also zuhause meine Hand an die Türe, das Schloss reagiert und springt auf. 

Und das können nur Sie, kann man das nicht hacken?
Man könnte das vermutlich schon hacken, es ist jedoch ein Kaba-Schloss und ich denke, dass das Hacken relativ aufwändig wäre.

Und diesen Chip haben Sie von Kaba direkt bekommen?
Nein, den habe ich von Dangerous Things aus dem Internet. Das ist einer der grossen Chiphersteller für den Menschengebrauch. Ich habe ihn mir dann zuhause am Küchentisch selber eingesetzt und danach entsprechende Applikationen gesucht, mit denen ich ihn betreiben kann. Früher nutzte ich ihn aber auch z.B. um mein Smartphone und meinen Computer zu entsperren, das war noch vor der Zeit mit Face-ID und Fingerprint. So hatte ich damit zum Beispiel Zugang auf mein grosses Passwortfile, wo sämtliche Passwörter, teilweise mit über 40 Zeichen, hinterlegt waren. Sobald ich das File mit dem Chip öffnete, wurde das registriert und das entsprechende Passwort automatisch abgefüllt. 

Also eine extreme Erleichterung im Arbeitsalltag, die man sich z.B. auch im Büro vorstellen könnte?
Absolut, ja. Im Büro kann man das natürlich easy auch über einen Badge lösen, den man auf sich trägt. Da besteht dann aber immer noch die Gefahr, dass er geklaut wird, ich ihn zuhause vergesse oder unterwegs verliere. Mit den Implantaten könnte man überhaupt alle Badges ersetzen. Der Chip ist in der Hand und ist safe. Beim Stellenwechsel wird das Implantat einfach neu überschrieben. Man kann einerseits Daten draufladen, wie z.B. die Visitenkarte, Informationen über die Blutgruppe, etc. oder man nutzt die chipeigene ID, die man in der Datenbank mit weiteren Informationen verknüpfen kann. D.h. ich kann diese ID bei der SBB, beim Arbeitgeber oder wo auch immer hinterlegen und werde darüber somit als ICH identifiziert. Ich brauche also all die Daten nicht auf dem Chip direkt, sondern die Chip-ID ersetzt das. Die Datenbank der SBB müsste somit lediglich um ein einziges Feld, das die Chip-ID enthält, erweitert werden und ich wäre im Handumdrehen GA-tauglich (lacht). So hätte ich den Swisspass immer bei mir und er könnte mit den gleichen Geräten, die die Kontrolleure heute bereits im Einsatz haben, gelesen werden.

Was war der Auslöser, dass Sie sich entschieden haben, Ihren Körper mit technischen Hilfsmitteln zu erweitern?
Das hat bei mir schon als Kind angefangen, als ich die Serie „The 6 Million Dollar Man“ gesehen hatte und völlig fasziniert war von der Idee, Mensch und Maschine zu kombinieren. Ich war grundsätzlich immer ein riesiger Comic Fan und interessierte mich seit je her für Superfähigkeiten. Schliesslich sind die Chips unter meiner Haut im Moment die einzige Möglichkeit, wie ich mich dieser Faszination nähern kann. 


Als einer von vielen tausend Transhumanisten weltweit, wie selbstverständlich ist es da, sich mit der Community auszutauschen? Suchen Sie diesen Austausch aktiv oder beantworten Sie einfach Fragen, falls jemand auf Sie zukommt?
Sowohl als auch. Ich beantworte gerne Fragen. Für mich ist es vor allem wichtig, meinen Standpunkt gegen aussen zu vertreten und erklären zu können, warum ich das Ganze mache. Andererseits gibt es innerhalb der Community auch einen sehr spannenden und regen Austausch, weil ganz unterschiedliche Sichtweisen darin vertreten sind. Da finden sich Biologen, Techniker, Mediziner, Neuroprothetiker, Enthusiasten, und und und. Viele von ihnen basteln und forschen auch selber. Dadurch ist die Community sehr aktiv. Ich selber arbeite zum Beispiel gerade an einem Blutkraftwerk, das in die Blutbahn eingesetzt werden und Strom für gewisse Anwendungen produzieren kann, damit keine Batterien verpflanzt werden müssen. Wir sprechen hier aber natürlich von ganz tiefen Stromspannungen. 

Für die kleinen Chips?
Nein, die kleinen Chips sind passiv. Gedacht ist die Stromversorgung für etwas grössere Gerätschaften wie Bluetooth- oder Wlan - fähige Anwendungen. Hier braucht es ein Minimum von 1.5 Volt Spannung.

Inwiefern machen die implantierten Chips Sie besser als uns herkömmliche Menschen? 
Ich würde nicht sagen, dass mich meine Chips besser machen, aber sie machen mein Leben etwas bequemer. Die beiden Magnete, die unter meiner Haut stecken sind ganz klar eine Sinneserweiterung. Ich besitze also einen Sinn mehr und kann damit elektrische Felder spüren. Z.B. erkenne ich damit bei mir zuhause, wie die Stromleitungen unter den Wänden verlaufen. Die Chips unter der Haut wiederum ersetzen Karten- oder Batchanwendungen und machen meinen Alltag somit bequemer, weil ich bei Bedarf nicht immer die richtige Karte hervorholen muss und sie auch nicht verlieren kann. 

Sie gestalten Ihre eigene Evolution, aber mit dem rasanten Fortschritt der Technik altern diese Chips eigentlich rascher als Sie. Ich nehme an, es gibt mittlerweile viel leistungsfähigere Chips auf dem Markt als die, die Sie unter der Haut tragen.
Ja, absolut, es gibt leistungsfähigere Chips. Die sind etwas grösser und müssen dann auch von Experten mit Skalpell eingesetzt werden. Die kleineren kann ich mir aber selber einpflanzen, das ist überhaupt kein Problem.  Ich hatte auch einen grösseren implantiert, das sieht man hier (zeigt seine Hand mit Narbe), aber den musste ich nach vier Monaten wieder entfernen. Ich vermute, dass sich nicht beim Einsetzen sondern viel später Bakterien darauf ablagern und gedeihen konnten.  Das Gewebe drum herum entzündete sich auf einmal. Diese Sepsis-Gefahr besteht, wie auch bei Piercings oder bei Ohrringen, eigentlich immer. Das Risiko ist jedoch sehr gering. Ich hatte einfach Pech, denn die Entzündung war bei mir so heftig, dass mich das fast die Hand gekostet hätte.

Das hält Sie aber nicht davon ab, weiterzumachen?
Nein im Gegenteil, als ich im Spital war, habe ich auf meinem Handy bereits nach guten Handprothesen gegoogelt (lacht). Nein, im Ernst, der nächste Chip ist bereits geplant. Ich wünsche mir einen Chip mit Bezahlfunktion. Gerade arbeiten wir daran, einen neueren Chip von Master Card zertifizieren zu lassen und ich hoffe sehr, dass uns das gelingt. Damit suchen wir dann eine Bank, die uns die Möglichkeit gibt, den Chip entsprechend als Kreditkarte einzusetzen.

Ist das eine weltweite Bestrebung oder agieren Sie hier diesbezüglich nur in der Schweiz?
Ich probiere es natürlich hier in der Schweiz. Mir ist nicht bekannt, wer das evtl. in anderen Ländern versucht. Ich muss davon ausgehen, dass der Chiphersteller auch an einer ähnlichen Lösung arbeitet, aber das geht mir zu langsam, deshalb versuche ich das selber voranzutreiben.  
Interessanter für mich wäre es jedoch, wenn ich eine Bank finden kann, die es mir erlaubt, den NFC-Chip der EC-Karte unter meine Haut zu setzen. So könnten die Einkäufe direkt dem Konto belastet werden, ohne den Umweg über das Kreditkarteninstitut. Ich war diesbezüglich mal in Kontakt mit der UBS, die hatten aber kein offenes Ohr für mein Anliegen. Ich verstehe auch nicht, warum daraus so ein riesen Ding gemacht wird. Ich bitte die Bank lediglich darum, dass sie den NFC-fähigen Chip nicht in meine EC-Karte setzen, sondern mir zukommen lassen. Dann kann ich ihn mir implantieren. Und wenn die Bank Bedenken hat wegen der Sicherheit, dann können sie mir den kontaktlosen Freibetrag von CHF 40.- gerne auf 0.- runtersetzen. So habe ich immer die 2-Faktor Identifikation und müsste jedes Mal beim Bezahlen meine PIN eingeben. Das würde ich auf mich nehmen, wenn ich dafür meine Brieftasche zuhause lassen kann. 

Können Sie sich vorstellen, dass die PIN mittelfristig ersetzt wird durch biometrische Faktoren?
Eigentlich nicht, denn Fingerabdrücke können relativ einfach gefälscht werden und es ist aufwändiger, jedes Mal an der Kasse die Iris scannen zu lassen als einfach die PIN einzugeben. Trotz Fortschritt soll der Vorgang anwenderfreundlich bleiben. 

Wo sehen Sie die Gefahr dieser Bestrebung, dass der Mensch zur Maschine wird? Wenn zum Beispiel Prothesen auf den Markt kommen, die viel stärker sind als ein herkömmlicher Arm... Wo hört das für Sie auf?
Das ist schwierig zu sagen. Ich möchte so gut wie möglich sein, d.h. wenn ich eine Prothese habe, die bessere Möglichkeiten bietet als das biologische Original, dann sehe ich rational keinen Grund an meiner Biologie festzuhalten. Ich bin sofort bereit meine Gliedmassen zu ersetzen, wenn ich dafür technisch überlegene Gerätschaften bekomme, die mir mehr Möglichkeiten bieten.  

Was glauben Sie, wie lange dauert es, bis die Neuroprothetik soweit ist? 
Es gibt heute bereits erste Matten, die ein „Gespür-Feedback“ zurück ans Hirn liefern können. Damit überziehen sie nun Prothesen. Ich gehe davon aus, dass wir bereits in ca. zehn Jahren soweit sind, dass die Prothesen der Biologie in nichts mehr nachstehen. 

Es gibt drei wichtige erklärte Ziele der Transhumanisten, die es zu erreichen gilt. Diese sind: Super Langlebigkeit, super Intelligenz und super Lebensqualität. Wann glauben Sie kann unsere Gesellschaft das erreichen?
Es wird immer Leute geben, die die Neuerungen, die unter anderem Transhumanisten anstreben, nicht mittragen. Das sieht man auch bei anderen Themen. Sobald etwas anders daherkommt als sich das die Mehrheit gewohnt ist, wird es prinzipielle erstmal abgelehnt oder seltsam angeschaut. Das braucht sehr viel Zeit um da eine Veränderung in den Köpfen herbeizuführen. Aber letztlich will niemand von uns sterben. Und wenn es uns gelingt, Möglichkeiten zu schaffen, die das Sterben hinauszögern, dann haben plötzlich alle Interesse daran, das kann dann sehr schnell gehen. Vielleicht wird dann auch die Ökologie wieder viel wichtiger werden, weil wir viel länger leben und dem Planeten Erde dadurch mehr Sorge tragen müssen. Der Planet muss dann sauber sein, weil wir viel länger hier sind. Das wiederum wird zu mehr Lebensqualität führen, was durchaus willkommen ist, wenn man einen Zeithorizont von vielleicht 200 oder sogar 400 Jahren hat. 


Zu unserer Leserschaft gehören viele Banker, wenn wir nochmal zurückgehen zu Bankdienstleistungen, wie sieht die optimale Bank für einen Transhumanisten aus?
Die optimale Bank...? Im Moment würde es –wie bereits erwähnt- sehr viele Leute, die ich kenne, glücklich machen, wenn sie sich einen Bezahlchip unter die Haut setzen könnten. Das ist schliesslich sehr naheliegend. Ich nehme aber an, dass es noch einige Möglichkeiten gibt, das Banking effizienter zu machen. Zum Beispiel gibt es ein Unternehmen in London, das mit Fiat-Währungen auf Blockchainbasis arbeitet. Sie machen damit Realtimetransaktionen möglich, resp. brauche ich kein Geld mehr zu wechseln, wenn ich ins Ausland reise, sondern kann einfach meine Kontowährung realtime in die des Ziellandes wechseln und vor Ort ganz normal mit der Karte bezahlen oder Bargeld beziehen, wie zuhause auch. Wenn das die Grossbanken adaptieren würden, wäre das sicherlich für viele Menschen ein Mehrwert. Das hat aber nicht zwingend was mit Transhumanisten zu tun. 

Könnten Sie sich auch vorstellen, Ihre Bitcoin-Wallet unter der Haut zu tragen?
(lacht) Das hatte ich bereits 2013. Damit habe ich dann in Holland bezahlt. Der Bezahlvorgang dauerte halt einige Zeit, aber es war ein lustiger Gag. Man muss jedoch anmerken, dass der Bitcoin-Kurs damals noch wesentlich tiefer lag als heute (lacht). 

Herr Schaffner, ganz herzlichen Dank für dieses Interview.  


PS: Wir von PPI Schweiz würden uns sehr freuen, wenn wir eine Bank mit Herrn Schaffner zusammenbringen könnten, die das Experiment mit dem EC-Chip unter seiner Haut mit ihm wagt oder zumindest Möglichkeiten prüft. Grosse Medienwirksamkeit und somit Gratis-PR für das Finanzinstitut wagen wir zu garantieren.


Dieses Interview wurde von Matthias Hungerbühler geführt

#TransHumanism #Cyborg #RFID #eGesellschaft

SIX on Cyber Security

Unter diesem Titel lud SIX am 1. März 2018 um 17:00 Uhr zu einem Event im Convention Center in der Pfingstweidstrasse 110 in Zürich ein.

Nachdem sich die Besucher registriert hatten, bot sich bei einem Begrüssungsapéro schon die erste Gelegenheit zum Austausch. Die Neugierde auf das Kommende stieg mit jedem Gespräch.
Hierzu ist zu erwähnen, dass im Unterschied zu anderen IT-Anlässen, bei denen Frauen auf dem Podium oder in Paneldiskussionen die Seltenheit sind, SIX drei Referentinnen und eine Moderatorin in der Einladung aufführte. Man(n) war sehr gespannt.

Die Begrüssung des Publikums, das Convention Center war bis auf den letzten Platz besetzt, übernahm Christoph Landis, seit einem Monat Head-IT bei SIX.
In seiner Ansprache präsentierte er einige imposante Zahlen:
  • 4 % der Schweizer Unternehmen nutzen Artificial Intelligence, um sich vor Cyberangriffen zu schützen. (Quelle: KPMG)
  • 40 % der Schweizer Unternehmen gehen davon aus, dass die Angreifer aus dem Netz zukünftig Artificial Intelligence verwenden werden. (Quelle: KPMG)
  • 8 Millionen  Spam- und Phishing-Attacken kennt das selbstlernende System Watson und kann sie mit Angriffen abgleichen.
  • 1 Milliarde  Security-Events treten täglich im Netzwerk von SIX auf. Das reicht von einer verdächtigen E-Mail bis hin zum versuchten Login auf das Börsen-System.
Grund genug in die Keynotes einzusteigen!

Die bekannte Schweizer Journalistin und Moderatorin Christine Maier kündigte die erste Referentin an.
Keren Elazari, ehemalige Hackerin und nun Cybersicherheitsexpertin, ist eine international renommierte Rednerin, Forscherin und Autorin in allen Fragen der Cybersicherheit. Keren öffnete dem Publikum in engagierter, spannender und interessanter Art die Angriffsmöglichkeiten und Arbeitsweisen der modernen Hacker. Als kleines Beispiel sei hier ein bekanntes Casino erwähnt, welches als Kundenattraktion ein riesiges Aquarium installieren liess. Die Lichtsteuerung des Aquariums wurde über das Internet verwaltet. Obwohl das Kasino umfassende Sicherheitsmassnahmen für den Schutz des eigenen Netzwerkes installiert hatte, vergass es, die Verbindung des Aquariums zu sichern. Und genau diese Verbindung wurde von Hackern genutzt, um ihre Angriffe zu starten.
Keren wies auch auf die Wichtigkeit der sogenannten „Bug Bounty Programme“ hin, welche entscheidend zur Verbesserung des Schutzes gegen Cyber Kriminalität beitragen. Da für „White Hat“ Hacker Geld meist nicht die treibende Motivation ist, vergibt zum Beispiel Tesla neben dem Geld auch Awards, welche in der Community hochgeschätzt werden. Es würde den Rahmen dieses Blogs sprengen, im Detail auf Kerens Referat einzugehen. Darum soll ihr folgendes Zitat einen Eindruck über ihre Aussagen und ihr Wirken geben: „Das Schöne an Hackern liegt darin, dass sie uns zwingen, uns weiterzuentwickeln und zu verbessern. Ja, manche Hacker sind Schurken, aber andere arbeiten daran, Korruption zu bekämpfen und sich für unsere Rechte einzusetzen. Dadurch, dass sie Schwachstellen offenlegen, machen sie das Internet stärker und gesünder und nutzen so ihre Macht, um eine bessere Welt zu schaffen“.

Als zweite Referentin sagte Christine Maier Sandra Schweingruber an.
Sandra Schweingruber ist Staatsanwältin des Bundes mit Spezialbereich Cyber Crime. Das Thema von Sandra Schweingruber war „Cyber Crime - entgrenzte Kriminalität“. „Die organisierte Kriminalität profitiert von der Globalisierung, da sich die Entgrenzung der Welt positiv auf das Geschäftsmodell netzwerkartiger Aktivitäten und einer internationalen Logistik auswirkt. Auch Cyber Crime kennt keine Grenzen, ganz im Gegenteil. Die Entgrenzung macht vieles erst möglich. Täter und Opfer können von jedem Ort der Welt angreifen, beziehungsweise angegriffen werden. Die Kriminalität der virtuellen Welt kann nur in enger nationaler und internationaler Kooperation angegangen werden. Mit bisher durchzogenem Ergebnis“. Im Gegensatz zur herkömmlichen Kriminalität, bei der Tatort und Schadensort in der Regel nahe zusammenliegen, sind die beiden Orte in der virtuellen Kriminalität in den meisten Fällen weit von einander entfernt, oft auf verschiedenen Kontinenten. Da die Justiz jedoch durch Ländergrenzen territorial begrenzt ist, stosst sie schnell an ihre Limite. Rechtsweg, Rechtshilfebegehren und dergleichen erschweren die Ermittlungen zusätzlich. Sandra Schweingrubers Referat machte einem bewusst, dass es ohne internationale Zusammenarbeit praktisch ein Ding der Unmöglichkeit ist, schnell und zielgerichtete Massnahmen zu ergreifen, um Hackergruppen zu fassen.

Als dritte Referentin durfte Christine Maier Sandra Tobler ankündigen.
Sandra Tobler ist Unternehmerin. Sie gründete Futurae zusammen mit zwei Doktoranden der System Security Group der ETH Zürich mit dem Ziel, die nächste Generation der Benutzerauthentifizierung in die Finanz- und Versicherungsbranche zu bringen. Das Thema von Sandra Toblers Referat war „Cyber Security in a fast changing world“. In einer Welt der zunehmenden Digitalisierung und Datengenerierung müssen Cyber Sicherheit und Datenschutz zu einer Selbstverständlichkeit für jedes Topmanagement werden. Regulatorische Rahmenbedingungen wie GDPR und PSD2 beschleunigen diesen Prozess weiter. Die Herausforderungen von morgen lassen sich jedoch nicht mit dem Denken von heute lösen. Diesem Denken zugrunde liegt auch die Geschäftsidee von Futurae. Sie entwickeln neue Authentisierungsverfahren mit dem Ziel, dass die Eingabe eines Passwortes bald Vergangenheit ist.

Im Anschluss an das Referat von Sandra Tobler wurden alle Referentinnen aufs Podium gebeten, um sich den Fragen des Publikums zu stellen und zu einzelnen Punkten ihre Gedanken zu diskutieren. Aus Sicht des Autors war die wichtigste Erkenntnis aus diesen Diskussionen, dass die Unternehmen ihre Scham verlieren sollten, wenn sie gehackt worden sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen nicht gehackt wird ist klein und wird immer kleiner. Nur Offenlegung, teilen und mitteilen helfen, dass die gesamte Sicherheit gesteigert werden kann.

Den Abschluss übernahm Christoph Landis, der es sich nicht nehmen liess, Werbung in eigener Sache zu machen und SOC – Security Operation Center und den SIX Cyber Hub anpries. Nachdem Christoph Landis die vier Damen unter grossem Applaus mit Blumensträussen verabschiedet hatte, lud er alle Teilnehmer zum gemeinsamen Nachtessen im angrenzenden Raum ein.

Bei Speis und Trank wurden die Impressionen des Anlasses nochmals intensiv diskutiert. Obwohl überall präsent, wird Cyber Crime immer noch nicht mit der bestmöglichen Intensität bekämpft.


PPI Schweiz unterstützt Sie bei Fragen zum Thema Cyber Crime und bietet Ihnen mit „cysmo“ ein einzigartiges Cyberrisk-Rating-Tool, welches Ihnen eine vollautomatisierte Live-Risikoeinschätzung innerhalb weniger Minuten liefern kann.

Dieser Blog wurde von René Heusser gepostet.

#Cyber #Cyberrisk #Events #SIX

Bequemlichkeit vs. Kontrolle – Wird der Zahlungsprozess mittels IoT in Zukunft komplett automatisiert?

"Ein Kühlschrank, der die Milch eigenständig bestellt sobald das Ablaufdatum erreicht ist" - ein recht abgestandenes Beispiel für das Phänomen Internet der Dinge (IoT, Englisch Internet of Things). Aber es bringt die Thematik sehr deutlich auf den Punkt. Mittels der Vernetzung von verschiedenen Geräten mit dem Internet entstehen neue vollautomatisierte Prozesse, die helfen, übliche Vorgehensweisen effizienter, schneller und kostensparender zu gestalten.


IoT Barometer

Die Anwendungszwecke scheinen hierbei immens zu sein und lassen sich in jeder Branche finden. So zeigt das "IoT Barometer", eine Studie der Vodafone Gruppe, die seit fünf Jahren Trends und Entwicklungen auf dem globalen Markt des Internets der Dinge verfolgt, dass sich die Anzahl der Unternehmen, die IoT nutzen, mehr als verdoppelt hat und die Einsatzgebiete für IoT innerhalb der Unternehmen drastisch gestiegen sind.
Das ist nicht zuletzt dadurch zu begründen, dass IoT längst über die reine Vernetzung der Geräte hinausgeht. Als ein Teil der digitalen Initiativen wird es immer mehr in Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz (AI, Englisch Artificial Intelligence), Big Data und Analytik gebracht. Grössere Gewinne, eine bessere Rendite, neue Umsatzmöglichkeiten und die Förderung der Unternehmenstransformation sind nur einige der Vorteile, die für den Einsatz solcher Kombinationen von Unternehmen genannt werden. Doch nebst dem Lob und der Verbreitung wachsen auch die Anforderungen an IoT. Explizit in Bezug auf Cyber-Kriminalität muss gemäss des IoT Barometers mehr gemacht werden.

IoT in Bezug auf Zahlungsverkehr

Mit Blick auf die Einsatzmöglichkeiten im Zahlungsverkehr wird der Faktor „Sicherheit“ schnell zum Gradmesser für den Erfolg. Bequemlichkeit vs. Kontrolle ist hierbei die zentrale Frage, die sich Nutzer von IoT und AI Lösungen im Bereich ZV stellen müssen.

IoT bedeutet für den Zahlungsverkehr in erster Hinsicht eine gänzlich universelle Ausbreitung des Point-of-Sales. Neuesten Prognosen zufolge sollen bis 2020 mehr als 20.8 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein und jederzeit und überall Bezahlungen vornehmen können. Vom Lager eines globalen Versandzentrums bis hin zum hauseigenen Kühlschrank ist alles dabei. Anbieter wie ApplePay, AliPay oder PayPal nutzen diese Möglichkeiten und offerieren in Zusammenarbeit mit den Geräteherstellern immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen und auch für den Privatkunden.
So ermöglicht der neue Jaguar nicht nur die übliche Streckennavigation oder das Abspielen von Musiktiteln und Video über das Internet, sondern lässt es ebenfalls zu, die Tankkosten einfach und bequem aus dem Auto heraus zu bezahlen.
Zugegeben, das Beispiel ist bisher nicht für die breite Masse zugänglich und doch stellt sich die Frage, ob sich der Zahlungsverkehr langfristig in diese Richtung entwickeln könnte und die alten Zahlungsverkehrsmächte abgelöst werden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass IoT immer weiter um sich greift. Grösste Erfolge und die meisten Anwendungsfälle dieser Technologie finden sich jedoch heute noch vermehrt in den Branchen Energie, Versorgung, produzierendes Gewerbe sowie in Transport und Logistik wieder (vergleiche auch IoT Barometer). Der Zahlungsverkehr wird explizit in der Schweiz derzeitig noch stark durch Faktoren wie Vertrauen und Nähe demonstriert – wodurch Banken auch weiterhin das Feld für sich beanspruchen werden. Erste Ansätze wie Mobile Payment Anwendungen (TWINT und ApplePay) bestätigen das.

Und dennoch wird es in der Zukunft Überlegungen zu neuen digitalen Zahlungsmöglichkeiten geben müssen. Die derzeitigen Gespräche bezüglich einer neuen einheitlichen offenen Schnittstelle für Drittanbieter (Corporate API) und die Erweiterung der Projektteams in Hinblick auf Robotics und AI zeigen, dass man die Zeichen der Zeit erkannt hat. Wir bleiben gespannt, mit welchen Anwendungsfällen bezüglich IoT wir in Zukunft in Kontakt kommen werden.


Dieser Blog wurde von Florian Stade gepostet

#IoT #AI #ZV #Digitalisierung #ApplePay #IoTBarometer

Cyber Risk & Digitalisierung bei Versicherungen

Die zunehmende Digitalisierung stellt viele Versicherungen vor grosse Herausforderungen. Die heutige digitale Welt erwartet eine starke Anpassung der Vertriebsprozesse. Die Versicherungsbranche erwartet in den nächsten Jahren eine Zunahme der E-Commerce-Relevanz. Eine effizientere und ressourcenschonende Gestaltung der Geschäftsprozesse kann durch richtiges Investment im Digitalisierungsbereich erreicht werden.

Digitalisierung der Vertriebsprozesse ist heutzutage unerlässlich. Zeitgemässes Handeln im Bereich der digitalen Transformation bietet zusätzlich auch einen grossen Konkurrenzvorsprung.

Folgende Dinge machen die Versicherungen richtig:
Durch die Digitalisierung der Papierunterlagen werden nicht nur die Lagerkosten gespart, sondern auch die Auffindbarkeit der Unterlagen erfolgt viel schneller. Dadurch steigt die Servicequalität und die Prozesse werden effizienter gestaltet. Ferner müssen auch Geschäftsbereiche und Service Provider von global organisierten Versicherungen ständigen Zugriff auf die Dokumente haben bzw. diese austauschen und mit diesen täglich arbeiten. Eine Möglichkeit bieten Shared Drives, welche sich bereits seit einigen Jahren etabliert haben. Vorteile von dieser Lösung sind flexible Aufbewahrungsfristen, Automatisierung der Prozesse, Steuerung der Berechtigungen und Vereinfachung der Audit-Prozesse. Jedoch, wie sicher sind die elektronisch archivierten Dokumente?

Auch bei der Abwicklung der Schadenfälle hat die Digitalisierung einen Vorteil im Hinblick auf die Prozesseffizienz und Kundenzufriedenheit. Eine elektronische Plattform dient als Schnittstelle zwischen dem Kunden und der Versicherung und sorgt für eine vollständige und transparente Übersicht der Daten. Hier wird neben der herkömmlichen Schadenmeldung und dem Dokumentenaustausch auch das zugesprochene Guthaben bei einem Schadenfall virtuell gutgeschrieben (z.B. bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG). Mit diesem Guthaben lassen sich z.B. Ersatzgegenstände günstiger erwerben oder der gutgeschriebene Betrag kann ausbezahlt werden.

Auswertung der Konkurrenz- oder Kundendaten ist durch die Digitalisierung einfacher geworden. Auch der Austausch der Daten zwischen den einzelnen Versicherungen und Ämter funktioniert in Sekundenschnelle. Für Abklärungen werden auch vermehrt Sozialnetzwerke verwendet.

Schattenseite der Digitalisierung:
Viele Manager befürchten, dass die betrieblichen Abläufe durch eine digitale Transformation unübersichtlich werden. Dazu kommen die potentiell unbegrenzte Sammlung und Nutzung der persönlichen Daten, neue Möglichkeiten der Verletzung des Datenschutzes und die Cyberkriminalität. Die globale Vernetzung zeigt zunehmend ihre Schattenseiten. Infolge der Digitalisierung entstehen Risiken, die aufgrund ihrer dynamischen Eigenschaften für Privatpersonen und Unternehmen kaum überschaubar sind. Immer häufiger hört man in den Medien von Hacking, umfassenden Systemausfällen und dem Einbruch des operativen Geschäfts.

Wie gut bin ich gegen Cyber-Attacken geschützt? 
Das Cyberrisk-Rating „cysmo“ der PPI Schweiz schafft Transparenz. Möchten Sie einer der Ersten sein und brauchen Unterstützung beim Eintritt in den Cyber-Markt? Oder möchten Sie Ihre Cyber-Risiken richtig einschätzen, Ihre Vertriebsmöglichkeiten intensivieren oder mehr Transparenz auf der Kundenseite schaffen?


Wir können Ihnen behilflich sein!

Dieser Beitrag wurden von Alen Kasumovic gepostet.

#DigitalFinanceExperts, #DigitalBanking, #Digitalisierung, #DigitalTransformation, #Innovation

PPI Schweiz lädt ein zum TopEvent - Herbst 2017

Traditionell öffnet das Zunfthaus zur Hard in Zürich am 26. Oktober seine Türen für den Herbst TopEvent von PPI Schweiz.

Traditionell werden zu diesem Stelldichein der Schweizer Zahlungsverkehrsbranche wieder über 130 Gäste erwartet. Und ganz traditionell freut sich der Gastgeber auf spannende Referate, unterhaltsame Musik und intensives Networking mit zahlreichen Gästen an diesem Oktoberabend.


So abwechslungsreich wie die Farben des Herbstlaubs verspricht auch das Programm zu werden:


  • Ruth Wandhöfer, Global Head Regulatory, Market & Innovation Strategy bei City, wird in ihrer Keynote zu PSD2: Auf dem Weg in eine digitale Zukunft gleich zu Beginn den Einfluss der Regulierung auf die Finanzbranche unterstreichen.
  • Daragh Kirby, Sales Director bei Intercope wagt mit SWIFT GPI - eine weitere Revolution im Zahlungsverkehr? einen durchaus interessanten Blick in die nicht allzu ferne Zukunft.
  • Sebastian Scholz, Geschäftsleiter von PPI Cyber wartet mit einer spannenden, innovativen Keynote zu Neuen Dimensionen im Cyber-Markt mit der ein oder anderen Überraschung auf unsere Gäste.

Ebenso mit Spannung erwartet wird die Vorstellung der Umfrage, welche PPI Schweiz vor wenigen Wochen zum Thema LEON - Lastschriften, E-Rechnung, Online, Neu durchgeführt hat.

Carsten Miehling und sein Team freuen sich jetzt schon auf eine tolle Veranstaltung, informative Vorträge und spannende Diskussionen bis zum Schluss.

Für Kurzentschlossene gibt es noch ein kleines Kontingent an freien Plätzen. Anmeldung direkt online auf https://www.ppi-schweiz.ch/ppi-schweiz/aktuelles-und-termine/topevent/

Gastbeitrag: Digitalisierung = Cyberrisks! Neue Dimension in der Cyber-Risikobewertung

Digitalisierung, das Trendwort der vergangenen Jahre? Oder ist es einfach nur noch eine Floskel, die man in jeder sich bietenden Gelegenheit verwendet?

Think BIG – Digitalisierung führt mittlerweile zur Vernetzung aller Menschen, Unternehmen, Immobilien, Mobilien, ja sogar Tiere, ergo zur globalen Vernetzung und schafft damit ein Alternativuniversum. Gerade im Berufsleben hat die Digitalisierung in den vergangenen Jahren zu einer Erleichterungen geführt und damit zu Effizienzgewinnen für die Unternehmen. Das IOT (Internet of things) führt dazu, dass sich alle Geräte untereinander, teilweise unbemerkt, miteinander verbinden und dabei fast ausschließlich übers Internet kommunizieren.

Digitalisierung = Cyberrisks!
Doch genau diese globale Vernetzung zeigt nun immer mehr ihre Schattenseiten, denn einen gemeinsamen Nenner haben alle Beteiligten in der digitalen Welt – das Internet. Und genau hier entstehen Risiken und Gefahren, die durch ihre dynamischen Eigenschaften nahezu unüberschaubar für Privatpersonen und Unternehmen sind. Immer häufiger liest und hört man in den Medien von umfassenden Systemausfällen und dem Einbruch des operativen Geschäfts – zurückzuführen auf Cyberattacken?!

Auszug dreier Opfer der schlimmsten Cyberattacken auf Unternehmen
  • Deutsche Telekom - Angriff auf die „Speedport“-Router (Schadcode – Verwandter des Botnet-Code Mirai)
  • Yahoo – (Schadsoftware Petya)
  • Twitter, Netflix oder Paypal – (DDOS-Attacken)

Nahezu alle Unternehmen sind potentiell von diesen unbekannten Angriffen und deren Auswirkungen durch sogenannte Hacker betroffen. Die verschiedensten Brachen beginnen bereits mit Präventionsmaßnahmen, doch wie soll ein passender Schutz aussehen, wenn man die Gefahr nicht kennt? Fragebögen zur Eingrenzung von Cyberrisken? Große Audits? Diese Alternativen zur Skizzierung potentieller Cyberrisiken gibt es bereits, doch sind diese entweder zu ungenau, nicht in Echtzeit gemessen oder sehr teuer.

Mit genau diesem Thema setzen wir uns als PPI jetzt schon seit geraumer Zeit intensiv auseinander. Doch war und ist unser Ziel von Anfang an nicht nur eine Aufklärungsmission der Kunden als Berater in der Finanzbranche, sondern wir verfolgten einen echten und günstigen Lösungsansatz zur Cyber-Risikobewertung, um die Gefahren und den Schutzstatus in Unternehmen ohne großen Aufwand und in Real-Time zu messen.

Um unsere Vision umsetzen zu können, haben wir uns Verstärkung aus dem Bereich Cybersicherheit, IT Security und Threat Intelligence geholt und eine Lösung gefunden! Die Beta-Phase unserer Lösung mit Branchenschwerpunkt Versicherungsunternehmen ist bald abgeschlossen und dann zum Launch bereit.

Haben wir ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich an und besuchen Sie uns am TopEvent der PPI Schweiz in Zürich. Dort wird Sebastian Scholz (Geschäftsführer der PPI Cyber) die PPI-Lösung erstmalig live vorstellen.
Wir freuen uns, Sie mit unserer Idee überzeugen zu können.

Bis bald und wir sehen uns in Zürich 😉
Hannah und Jonas - PPI AG

#Cyber #Cyberrisk #CyberRisikobewertung #CyberRating

PS: Sie wollen mehr zu Cyber-Security lesen? Dann besuchen Sie unseren Blog


Hannah Victoria Groß ist Expertin für Online- und Social-Media-Marketing bei der PPI AG. Sie ist Autorin des deutschen Digitalisierungs Blogs für Versicherungen und liefert regelmäßig Impulse für das Label "Mal quergedacht" und Cyber-Security. Von Anfang an ist sie Member des PPI Cyber Thinktanks und begleitet die Produktentwicklung.


Jonas Schwade ist Diplom-Kaufmann und arbeitet bei der PPI AG als Consultant im Bereich Versicherungen. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Kommunalversicherungen sowie in allen gesundheitlich relevanten Fragen rund um das Thema Versicherung. Jonas ist Key-Account-Manager des PPI Cyber Thinktanks und generiert Use Cases in diesem Kontext.